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Darmstadt: Polizeikontrollen bei Elektro-Zweirädern

Mehrere Verstöße gegen Gesetze festgestellt, Anzeigen erstattet und Geldbußen verhängt

Foto: unsplash

Darmstadt (ost)

Kontrollen von Motorrädern und Elektrokleinstfahrzeugen werden im täglichen Streifendienst immer wichtiger. Deshalb fanden am Freitag (10.07.) im Rahmen eines Lehrgangs der Hessischen Hochschule für öffentliches Management (HÖMS) Kontrollen an verschiedenen Orten im Stadtgebiet statt, darunter Hügelstraße/Neckarstraße, Pallaswiesenstraße/Kasinostraße und Luisenplatz/Luisenstraße. Beamte der Verkehrsinspektion des Polizeipräsidiums Südhessen waren ebenfalls an den Kontrollen beteiligt.

In einem Zeitraum von etwa dreieinhalb Stunden wurden 35 Fahrzeuge überprüft, hauptsächlich E-Scooter und Pedelecs, aber auch Mopeds. Die Einsatzkräfte stellten fünf Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz und drei Fälle von Fahren ohne Fahrerlaubnis aufgrund zu schneller E-Scooter fest. Der Fahrer eines Mopeds konnte ebenfalls keine Fahrerlaubnis vorweisen. In allen Fällen wurde Anzeige erstattet.

Da an einem E-Scooter ein falsches Kennzeichen angebracht war, ermitteln die Ordnungshüter nun auch gegen den Fahrer wegen des Verdachts der Urkundenfälschung. Außerdem stoppten die Kontrolleure einen E-Scooter-Fahrer, der unter dem Einfluss von Amphetaminen und Cannabis stand. Sein Scooter war nicht versichert und der Mann hatte außerdem Amphetamine und Cannabis dabei.

Dreimal wurde auch das Ignorieren roter Ampeln durch einen E-Scooter-, Pedelec- und Autofahrer festgestellt. Alle erwarten nun entsprechende Bußgelder. Bei einem E-Scooter-Fahrer aus Osteuropa behielten die Ordnungshüter 500 Euro als Sicherheitsleistung für das anstehende Ermittlungsverfahren ein, da er ohne Fahrerlaubnis fuhr. Sein Scooter erreichte Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der aufgezeichneten Fälle von 24363 im Jahr 2022 auf 26518 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon hatten 19.527 Unfälle Personenschäden, was 13,43% entspricht. Schwere Unfälle mit nur Sachschäden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% ausmacht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Es gab insgesamt 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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