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Darmstadt: Polizeistreife nimmt 28-Jährigen nach Einbruch fest

Ein Zeuge alarmierte die Polizei, die den Tatverdächtigen noch vor Ort festnehmen konnte.

Foto: Depositphotos

Darmstadt (ost)

Am späten Sonntagabend (24.11.) wurde ein 28-jähriger Tatverdächtiger nach einem versuchten Einbruch in eine Tankstelle von Polizeistreifen dank eines Zeugenhinweises auf frischer Tat festgenommen. Ein Zeuge alarmierte um 22.50 Uhr über Notruf die Polizei und meldete eine verdächtige Person, die sich anscheinend mit einer Brechstange an der Eingangstür einer Tankstelle in der Landgraf-Georg-Straße zu schaffen machte. Mehrere Streifen wurden sofort alarmiert, die die beschriebene Person schließlich noch vor Ort antrafen und festnahmen. Der Mann aus Darmstadt wurde für weitere kriminalpolizeiliche Maßnahmen mit auf die Wache genommen und muss sich nun strafrechtlich wegen des Verdachts des versuchten Einbruchs verantworten.

Dieses Beispiel unterstreicht erneut die Bedeutung von Hinweisen an die Polizei. Besonders während der „dunklen Jahreszeit“ spielt die Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger eine entscheidende Rolle für die öffentliche Sicherheit. Verdächtige Beobachtungen, ob es sich um einen ungewöhnlichen Standort eines Fahrzeugs, merkwürdiges Verhalten oder ungewöhnliche Geräusche handelt, sollten nicht ignoriert werden. Oft wird angenommen, dass eigene Beobachtungen unwichtig sind oder nicht ins Gewicht fallen. Doch genau solche Hinweise können für die Polizei von großer Bedeutung sein.

Weitere Informationen zum Thema „Wachsamkeit als Schutz“ finden Sie hier: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/5914287

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die Mehrheit der Verdächtigen männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Davon waren 283 männlich, 237 männlich und 147 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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