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Darmstadt: Rauschgift, scharfe Schusswaffe und über 4.400 Euro Bargeld, Zivilfahnder nehmen zwei Männer fest

Zivilfahnder haben zwei Männer auf der Autobahn 67 festgenommen und Rauschgift, eine scharfe Schusswaffe sowie Bargeld sichergestellt.

Foto: Depositphotos

Lampertheim (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Polizeipräsidiums Südhessen

Am Montagmittag (16.9.) wurden zwei Männer im Alter von 49 und 52 Jahren von Zivilfahndern im Zuge einer Kontrolle auf der Autobahn 67 festgenommen. Bei ihnen wurden Rauschgift, eine scharfe Schusswaffe und Bargeld sichergestellt. Gegen 12.30 Uhr wurde das Fahrzeug der beiden Männer von der Polizei auf einem Parkplatz in der Nähe von Lampertheim gestoppt und einer Kontrolle unterzogen. Dabei entdeckten die Fahnder eine Handfeuerwaffe im Inneren des Fahrzeugs, die im Handschuhfach griffbereit lag. Der 49-jährige Fahrer und sein 52-jähriger Beifahrer wurden vorläufig inhaftiert. Die Pistole war eine scharfe, geladene Schusswaffe. Bei der Durchsuchung des Wagens fanden die Zivilkräfte über 600 Gramm Marihuana und 95 Gramm Haschisch, 465 Ecstasy-Tabletten sowie fast 80 Gramm Amphetamin. Außerdem wurde über 4.400 Euro Bargeld beschlagnahmt. Die beiden Festgenommenen verbrachten die Nacht in einer Gewahrsamszelle. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt wurden sie am Dienstag einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl und ordnete die Untersuchungshaft an. Danach wurden die Männer, die keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Sie müssen sich nun im laufenden Verfahren strafrechtlich verantworten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25216 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 24363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 23331 auf 22378. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 19820 auf 19168 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17704 auf 17079 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2116 auf 2089 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 6321 auf 6494. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 25.216 24.363
Anzahl der aufgeklärten Fälle 23.331 22.378
Anzahl der Verdächtigen 19.820 19.168
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.704 17.079
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.116 2.089
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.321 6.494

Quelle: Bundeskriminalamt

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