Ein Unbekannter gab sich als Handwerker aus, um in eine Wohnung zu gelangen. Während die Bewohnerin abgelenkt war, stahl er Schmuck im Wert von 3000 Euro.
Darmstadt: Schmuckdiebstahl mit Handwerkertrick
Darmstadt (ost)
Ein Fremder soll vorgegeben haben, ein Handwerker zu sein, um Zugang zu einer Wohnung im Ludwig-Quessel-Weg zu erhalten. Unter einem Vorwand betrat er die Räume und lenkte die Bewohnerin gezielt ab.
Der Vorfall ereignete sich am Montagvormittag (27.1.) gegen 12 Uhr. Während die Bewohnerin im Badezimmer beschäftigt war, nutzte die Person die Gelegenheit, um unter anderem Schmuck im Wert von etwa 3000 Euro zu stehlen. Erst später bemerkte die Frau, dass Wertgegenstände fehlten, und informierte die Polizei.
Der Verdächtige wird als ungefähr 31 bis 40 Jahre alt und schlank beschrieben. Er soll zwischen 1,61 und 1,70 Meter groß sein, kurze schwarze Haare haben und eine auffällige Narbe an der rechten Stirn tragen.
Die Ermittler des Kommissariats 21/22 in Darmstadt bitten um Hinweise von Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Wer sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei unter der 06151 / 969 – 0 zu melden.
Aufgrund des aktuellen Vorfalls empfiehlt die Polizei, grundsätzlich keine Unbekannten in die Wohnung zu lassen. Wer sich als Handwerker oder Amtsperson ausgibt, sollte sich legitimieren können. Im Zweifelsfall ist es ratsam, direkt bei der genannten Firma oder Behörde nachzufragen – aber bitte die Telefonnummer selbst recherchieren, anstatt eine vorgegebene Nummer zu wählen. Nutzen Sie den Türspion oder die Sprechanlage, um sich vor dem Öffnen der Tür ein Bild von der Person zu machen. Wer alleine ist, sollte Nachbarn hinzuziehen oder einen Termin vereinbaren, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist. Lassen Sie nur Handwerker ins Haus, die Sie selbst beauftragt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt wurden.
Und auch bei vermeintlichen Notfällen gilt: Ruhe bewahren, überprüfen und die Tür geschlossen halten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 die meisten Mordfälle in Deutschland.
2022 | 2023 | |
---|---|---|
Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt