Eine 48-jährige Frau wurde am Ostersonntag von einem Unbekannten mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts.
Darmstadt: Schwere Messerattacke in Breuberg-Hainstadt

Breuberg (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Polizeipräsidiums Südhessen
Nachdem eine Frau am Ostersonntag (05.04.2026) von einem bisher unbekannten Angreifer mit einem Messer attackiert wurde, führen Staatsanwaltschaft und Polizei Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts durch. Gemäß den ersten Erkenntnissen spazierte die 48-jährige Frau gegen 16 Uhr zusammen mit drei Freundinnen in der Brunnenstraße. Als sie am Straßenrand stehen blieb, um eine Blume zu fotografieren, näherte sich ihr ein Mann. Zuvor war er mit dem Fahrrad an der Gruppe vorbeigefahren und hatte sich dann zu Fuß genähert. Der Unbekannte verletzte die Frau mit einem Messer und hörte erst auf, als die anderen Frauen zur Hilfe kamen. Anschließend floh der Mann mit dem Fahrrad. Die 48-Jährige erlitt so schwere Verletzungen, dass sie mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Laut ersten Ermittlungen gibt es keine Anzeichen für eine Beziehungstat. Das Tatmotiv ist noch unklar. Die Suche nach dem Täter läuft weiter.
Hinweis an die Vertreter der Medien: Aufgrund der laufenden Ermittlungen können derzeit keine weiteren Informationen über den Vorfall herausgegeben werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Hessen in Deutschland zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle von Mord registriert, wovon 224 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer und 25 Frauen. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 229, wobei 216 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 267 Verdächtige, darunter 237 Männer und 30 Frauen. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








