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Darmstadt: Steinewerfer rufen Polizei auf den Plan

Mehrere Fahrzeuge beschädigt. Steinewerfer warfen Steine auf Autos, die Gernsheimer Straße/Bundesstraße 426 befuhren. Fahrbahn kurz gesperrt, fünf Fahrzeuge beschädigt, keine Verletzten.

Foto: Depositphotos

Darmstadt/B426 (ost)

Am Samstagabend (9.11.) wurde die Polizei von Steinewerfern alarmiert. Gegen 20 Uhr riefen mehrere Autofahrer, die die Gernsheimer Straße/Bundesstraße 426 in Richtung Darmstadt-Eberstadt befuhren, die Polizei an. Unbekannte sollen von einer Straßenbahnbrücke mit Fußgängerweg in der Nähe der Malcher Straße Steine auf vorbeifahrende Autos geworfen haben. Mehrere Streifenwagen begaben sich sofort zum Ort des Geschehens. Die Straße musste kurzzeitig gesperrt werden. Fünf Fahrzeuge wurden beschädigt, der Schaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Zum Glück wurde niemand verletzt. Jugendliche wurden kontrolliert, um festzustellen, ob sie mit den Steinwürfen in Verbindung stehen.

Wenn verdächtige Steinewerfer-Feststellungen gemacht werden, gibt die Polizei Autofahrern folgende Ratschläge:

1. Ruhe bewahren: Vermeiden Sie hektische Bremsmanöver oder abruptes Ausweichen, da dies zu gefährlichen Situationen und weiteren Unfällen führen kann.

2. Geschwindigkeit anpassen: Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit langsam und kontrolliert, um die Situation besser einschätzen zu können.

3. Sicherer Spurwechsel: Wenn möglich, wechseln Sie sicher die Spur, um Abstand zu potenziellen Gefahren zu gewinnen.

4. Seitenstreifen im Auge behalten: Achten Sie auf den Seitenstreifen, um im Notfall darauf ausweichen zu können, wenn die Situation es erfordert.

5. Notruf absetzen: Zögern Sie nicht, die Polizei zu kontaktieren und den Vorfall zu melden, wenn Sie verdächtige Beobachtungen machen.

6. Vorsichtige Beobachtung: Behalten Sie die Umgebung im Blick und seien Sie wachsam, um frühzeitig auf mögliche Gefahren reagieren zu können.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle ausmacht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% entspricht. Die meisten Unfälle (81,02%) waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Bei den Verkehrsunfällen wurden 188 Menschen getötet, 3.537 schwer verletzt und 21.704 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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