Polizei und Staatsanwaltschaft suchen nach weiteren Zeugen nach einem Vorfall auf einem Supermarktparkplatz in Höchst im Odenwald.
Darmstadt: Suche nach Zeugen nach Auseinandersetzung auf Supermarktparkplatz

Höchst im Odenwald (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Polizeipräsidiums Südhessen
Nach einer Konfrontation zwischen einer 29-jährigen Frau und einem 35-jährigen Mann am Dienstagnachmittag (26.8. – wir haben berichtet) suchen Polizei und Staatsanwaltschaft nun nach zusätzlichen Zeugen.
Ersten Untersuchungen zufolge soll es gegen 16:00 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Wernher-von-Braun-Straße zu Auseinandersetzungen zwischen dem 35-jährigen Mann und der 29-jährigen Frau sowie ihren zwei Brüdern gekommen sein. Während dieser Konfrontation soll der 35-Jährige seine frühere Lebensgefährtin mit seinem Auto angefahren haben. Die 29 Jahre alte, irakische Staatsbürgerin erlitt dabei lebensbedrohliche Verletzungen. Nach bisherigen Informationen und Spurenauswertung konnte der Verdacht des versuchten Tötungsdelikts bisher nicht bestätigt werden. Der 35-Jährige, der ebenfalls aus dem Irak stammt, wird nach Abschluss der heutigen Maßnahmen entlassen und muss sich in einem Ermittlungsverfahren verantworten.
Personen, die den Vorfall beobachtet haben und sich bisher nicht an die Polizei gewandt haben, werden gebeten, sich mit dem Fachkommissariat 10 der Erbacher Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 06062 / 953 – 0 in Verbindung zu setzen.
An die Medienvertreter: Die Pressehoheit liegt bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt. Weitere Informationen werden nur von der örtlichen Pressestelle erteilt.
Den Originalbericht finden Sie hier: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/6104757
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








