Nach dem Fund eines Toten in der Lindenstraße wird ein 34-Jähriger festgenommen und in Untersuchungshaft genommen. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.
Darmstadt: Tötungsdelikt in Biblis, Tatverdächtiger in Haft

Biblis (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Polizeipräsidiums Südhessen
Am 10. Februar 2025 wurde in einer Wohnung in der Lindenstraße ein 81-jähriger Mann von Verwandten tot aufgefunden. Die Ermittlungsbehörden gingen schnell von einem Tötungsdelikt aus (wie bereits berichtet). Nun kann die Staatsanwaltschaft und die eigens für die Ermittlungen eingerichtete Mordkommission „1002“ des Polizeipräsidiums Südhessen einen Fahndungserfolg verzeichnen. Über 20 Beamte waren inzwischen in dem Fall tätig.
Kurz nach der Tat geriet ein 34-jähriger Arbeiter aus Südosteuropa, der vorübergehend im Haus des 81-Jährigen lebte, in den Fokus der Ermittler. Im Zuge der intensiven Ermittlungen verdichtete sich der Verdacht gegen den 34-Jährigen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt wurde daraufhin ein europäischer Haftbefehl gegen den Mann erwirkt. Er wurde im Juni in Griechenland festgenommen und nach seiner Auslieferung nach Deutschland am Mittwoch (02.07.) einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft wegen des Verdachts des Mordes anordnete.
Der 34-Jährige, der derzeit keine Aussagen zu den Vorwürfen macht, wurde inhaftiert. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.
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Weitere Informationen werden ausschließlich von der Pressestelle der Staatsanwaltschaft Darmstadt erteilt.
Unsere Quellenmeldungen:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/5968154
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/5968934
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/5969381
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








