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Darmstadt: Überfall in Messel

Ein unbekannter Mann überfiel Mitarbeiter eines Einkaufsmarktes mit einer Schreckschusswaffe. Der Täter flüchtete ohne Beute, nachdem ein Mitarbeiter zurückschoss.

Foto: Depositphotos

Messel (ost)

Am Freitagabend (30.01.) um 21:00 Uhr wurden mehrere Notrufe bei der Polizeileitstelle registriert. Ein unbekannter Mann näherte sich mit einer Pistole in der Hand drei Angestellten eines Supermarktes in der Hanauer Straße, die gerade den Laden verließen. Zwei der Angestellten suchten Schutz im Markt. Der andere lief zu seinem Auto. Der Täter forderte ihn auf, ihm Geld zu geben und schlug ihm mehrmals auf den Kopf. Der Täter flüchtete ohne Beute, als der Angestellte eine Schreckschusswaffe zog und in seine Richtung feuerte. Diese führte er aufgrund eines räuberischen Ladendiebstahls vom Donnerstagabend vorsorglich mit. Am Tatort gefundene Patronenhülsen lassen darauf schließen, dass auch die Waffe des Täters eine Schreckschusswaffe war. Die Verletzungen des Angestellten wurden im Krankenhaus behandelt. Erste Fahndungsmaßnahmen blieben erfolglos. Weitere Ermittlungen sind im Gange. Der Täter wurde wie folgt beschrieben: männlich, 40-55 Jahre alt, osteuropäischer Akzent, kurze Haare oder Glatze, auffällige Narbe über der linken Gesichtshälfte. Kleidung: blaue Jacke und Hose.

Zeugen, die Informationen zum Täter haben, werden gebeten, sich beim 3. Polizeirevier in Darmstadt Arheilgen unter der Rufnummer 06151/969-41310 oder ab Montag beim Kommissariat 10 unter 06151-9690 zu melden. Ob es eine Verbindung zu der Tat vom Donnerstagabend gibt, wird weiter untersucht. Unsere Pressemitteilung dazu: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/6207236 Es ist auch noch unklar, ob der Überfallene wegen des Besitzes und Gebrauchs der Schreckschusswaffe strafrechtlich belangt werden muss.

Erstellt von: Steffen Pietschmann, Polizeiführer vom Dienst

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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