Im Rahmen des Programms „Sichere Innenstadt“ wurden mehrere Personen kontrolliert und Strafverfahren eröffnet. Haschisch und Bargeld wurden sichergestellt, Verdächtige identifiziert und verhört.
Darmstadt: Zivile Polizisten entdecken unerlaubten Handel mit Haschisch

Darmstadt (ost)
Im Zuge des Sofortprogramms „Sichere Innenstadt“ wurden am Dienstagmittag (19.8.) zivile Ermittler zusammen mit Einsatzkräften der hessischen Bereitschaftspolizei auf dem Luisenplatz und in Teilen der Innenstadt tätig. Im Verlauf des Mittags wurden sieben Personen kontrolliert und es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.
Um 15.40 Uhr sahen die Beamten in der Luisenstraße, wie ein 30-jähriger Mann einen Gegenstand gegen Geld übergab. Bei einer sofortigen Kontrolle fanden sie bei beiden Individuen Haschisch und Bargeld in typischer Aufteilung. Beides wurde beschlagnahmt und ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Drogenhandels gegen den 30-jährigen Mann eingeleitet. Zusätzlich lag eine Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft gegen ihn vor, da er im Rahmen eines laufenden Ermittlungsverfahrens gesucht wurde. Nach Feststellung einer ladungsfähigen Adresse konnte er seinen Weg fortsetzen.
Kurz darauf, um 15.55 Uhr, bemerkten die zivilen Fahnder zwei weitere Personen, bei denen es zu einer vermeintlichen Drogenübergabe gekommen war. Beide wurden „Im Carree“ kontrolliert und durchsucht. Dabei fanden die Ermittler sowohl Bargeld als auch Haschisch bei den 33 und 21 Jahre alten Männern, woraufhin sie mit auf die Wache genommen wurden. Dort folgte eine erkennungsdienstliche Behandlung für den 33-Jährigen. Nach Klärung einer ladungsfähigen Adresse für den 21-Jährigen und der Einleitung eines Strafverfahrens wegen des Verdachts des Drogenhandels konnten beide die Dienststelle verlassen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen stiegen von 2022 auf 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten gemeldeten Drogenfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








