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Darmstadt: Zivilfahnder stoppen Fahrzeug auf Autobahn

Verkehrskontrolle führt zur Festnahme eines Wohnungseinbruch-Tatverdächtigen am 5. Juni 2026 in Darmstadt. Weitere Ermittlungen folgen.

Foto: Depositphotos

Weiterstadt (ost)

Bei Kontrollen zur Bekämpfung von Wohnungseinbruch und anderen Eigentumsdelikten wurde am Montag (15.6.) gegen 13 Uhr ein Fahrzeug auf der Autobahn 5 bei Weiterstadt von Zivilfahndern gestoppt.

Während der Überprüfung des Audis und der Insassen ergab sich der Verdacht, dass der 35-jährige Beifahrer möglicherweise als Tatverdächtiger für einen Wohnungseinbruch in Darmstadt am 5. Juni 2026 (wie bereits berichtet) verantwortlich sein könnte.

Der 35-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zur Wache gebracht, wo er einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterzogen wurde. Ob er für weitere Straftaten in Frage kommt, wird durch weitere Ermittlungen festgestellt.

Den entsprechenden Pressebericht finden Sie hier:

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/6290138

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die Mehrheit männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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