Die Explosion im Kiosk führte zu Verletzten und erheblichen Schäden. Ermittlungen dauern an, Zeugen werden dringend gesucht.
Detonation in Kiosk: Ermittlungen wegen versuchtem Tötungsdelikt

Neu-Isenburg (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Darmstadt und dem Polizeipräsidium Südosthessen
(lei) Nach einer Explosion in einem Laden in der Frankfurter Straße (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6112611) laufen die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei, insbesondere auch zu den noch unklaren Hintergründen der Tat, weiter. Derzeit wird wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt.
Bisher ist bekannt, dass bei dem Vorfall am frühen Sonntagabend zwei Personen verletzt wurden.
Die Kraft der Explosion führte auch zu erheblichen Schäden, die vorläufig auf etwa 50.000 Euro geschätzt wurden. Unter anderem wurden Fenster im Laden und in einer darüberliegenden Wohnung zerbrochen, wobei Scherben bis auf die gegenüberliegende Straßenseite flogen. Außerdem wurden drei geparkte Autos beschädigt. Während des Einsatzes wurde auch ein Bauingenieur hinzugezogen, um mögliche Auswirkungen auf die Standfestigkeit des Gebäudes zu bewerten.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei, die bis spät in die Nacht umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen am Tatort durchführte, dauern an.
Die Beamten suchen nun dringend nach weiteren Zeugen. Personen, die Hinweise zu verdächtigen Fahrzeugen oder Personen haben oder relevante Fotos oder Videos zur Verfügung stellen können, werden gebeten, sich unter der zentralen Rufnummer der zuständigen Kriminalpolizei zu melden (069 8098-1234).
Journalisten wenden sich bei Anfragen bitte an die gemeinsame Pressestelle der Staatsanwaltschaft Darmstadt – Zuständigkeitsbereich Zweigstelle Offenbach.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 308, davon waren 283 männlich, 25 weiblich und 147 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 wurden 229 Fälle registriert, wovon 216 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 267, davon waren 237 männlich, 30 weiblich und 130 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








