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Diebstähle auf Baustellen in Niederzwehren und Wehlheiden

Unbekannte Täter stehlen Werkzeuge und verursachen Sachschaden. Polizei sucht dringend nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Kassel (ost)

Kassel-Niederzwehren und Kassel-Wehlheiden

Am Montagmorgen wurden Polizeibeamte des Reviers Süd-West zu zwei Diebstählen von Baustellen in Niederzwehren und Wehlheiden gerufen. In beiden Fällen hatten die unbekannten Täter es auf Werkzeuge abgesehen. Die Polizei bittet nun um Zeugenhinweise, die an den Tatorten verdächtige Beobachtungen gemacht haben und Hinweise zu den Tätern geben können.

In Niederzwehren ereignete sich der Diebstahl auf einer Baustelle in der Stuttgarter Straße. Nach den Ermittlungen gelang es den Dieben, auf unbekannte Weise einen Bagger zu bewegen, der vor einem Baustellencontainer stand und die Tür des Containers blockierte. Die Täter brachen die Tür gewaltsam auf und stahlen einen Rüttelstampfer der Marke „Wacker Neuson“. An einem anderen Baucontainer brachen die Unbekannten ein Vorhängeschloss auf, nahmen jedoch nichts mit. Aufgrund des Gewichts des Rüttelstampfers wird vermutet, dass die Täter ein Fahrzeug zum Abtransport benutzt haben. Der genaue Zeitpunkt der Tat zwischen dem 30. April und dem 5. Mai ist unbekannt.

Im gleichen Zeitraum gab es auch einen Einbruch auf einer Großbaustelle in der Bosestraße, in der Nähe des Parks Schönfeld, im Stadtteil Wehlheiden. Die Täter gelangten durch Aufbrechen eines Fensters in das im Rohbau befindliche Gebäude, wo sie mehrere teils hochwertige Werkzeuge stahlen. Zudem beschädigten die Einbrecher mehrere Kabel auf verschiedenen Stockwerken und verursachten zusätzlichen Sachschaden. Ob die Kabel auch gestohlen werden sollten, wird in den laufenden Ermittlungen untersucht.

Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge während des Tatzeitraums im Bereich der Baustellen gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Kasseler Polizei unter Tel. 0561-9100 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang von 243 auf 229 Fälle. Im Jahr 2022 wurden 224 Fälle gelöst, während es 2023 216 waren. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267. Von den Verdächtigen waren 283 männlich und 25 weiblich im Jahr 2022, während es 237 männliche und 30 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ging von 147 auf 130 zurück. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 Fällen die meisten Mordfälle in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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