Unbekannte Täter beschädigen 20 Gräber und stehlen Schalen und Vasen vom Neuen Friedhof in Helsa. Polizei ermittelt wegen Diebstahl und bittet um Hinweise.
Diebstahl auf Friedhof in Helsa: Polizei sucht Zeugen

Kassel (ost)
Helsa (Landkreis Kassel):
In Helsa haben bisher unbekannte Täter zwischen Dienstag und gestern Donnerstag Schalen und Vasen aus verschiedenen Materialien von etwa 20 Gräbern des Neuen Friedhofs gestohlen und dabei teilweise die Grabplatten beschädigt. Zusätzlich brachen die Diebe eine Tür der Friedhofskapelle auf. Dabei entstand ein hoher Schaden, der bisher noch nicht vollständig beziffert werden konnte. Die Polizei ermittelt nun wegen des besonders schweren Diebstahls, Störung der Totenruhe sowie Sachbeschädigung und bittet um Hinweise von Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Tatorts beobachtet haben.
Wie die Polizeibeamten des Polizeireviers Ost berichten, wurden sie am Donnerstag gegen 11 Uhr zu dem Friedhof am Bovelidweg gerufen, nachdem ein Mitarbeiter des Bauhofs kurz zuvor den Diebstahl bemerkt hatte. Die Beamten stellten dann bei der Aufnahme der Anzeige fest, dass bei etwa 20 Gräbern teilweise fest verankerte Schalen und Vasen abgebrochen und gestohlen worden waren. Außerdem verschafften sich die Täter offenbar gewaltsam Zutritt zur Friedhofskapelle, stahlen jedoch nichts daraus. Der genaue Zeitpunkt der Tat zwischen Dienstag, 14 Uhr und Donnerstag, 11 Uhr, ist derzeit unbekannt. Aufgrund der Menge der gestohlenen Gegenstände ist anzunehmen, dass die Täter ein Fahrzeug zum Abtransport benutzt haben.
Personen, die den Ermittlern der Kasseler Polizei Hinweise auf die bisher unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 aufgezeichneten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








