Die Polizei ermittelt nach zwei Einbrüchen in das ehemalige Munitionslager in Schwalmstadt. Unbekannte Täter erbeuten Kupferkabel und flüchten unerkannt.
Diebstahl im ehemaligen Munitionslager, Unbekannte Täter stehlen Kupferkabel aus zwei Lagern in Schwalmstadt. Polizei sucht dringend nach Zeugen.

Homberg (ost)
Pressemitteilung von der Polizeidirektion Schwalm-Eder vom 03.08.2026:
Schwalmstadt
Unbekannte Täter haben zweimal in das ehemalige Munitionslager in Schwalmstadt (Rörshain/Allendorf) eingebrochen und Kupferkabel gestohlen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen.
Nach den bisherigen Informationen sind die Täter zum ersten Mal am Sonntag, 26.07.2026, gegen 14:00 Uhr, in das umzäunte Gelände des ehemaligen Munitionslagers eingedrungen. Danach brachen sie gewaltsam ein Vorhängeschloss an einer verschlossenen Hintertür auf und gelangten so in ein altes Lagerhaus. Dort stahlen sie eine bisher unbekannte Menge an Kupferkabeln und flohen dann in unbekannte Richtung.
Ein weiterer Vorfall ereignete sich am Samstag, 01.08.2026, gegen 20:55 Uhr. Auch hier drangen unbekannte Täter auf das Gelände des ehemaligen Munitionslagers ein. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen gelangten sie über ein Dachfenster in ein Gebäude und von dort aus in ein weiteres Lager. Dort stahlen sie Kupferkabel aus einem Sicherungskasten in unbekannter Menge und flüchteten danach.
Die Höhe des jeweiligen Sach- und Diebstahlschadens kann derzeit noch nicht beziffert werden.
Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten gibt, wird Gegenstand weiterer Ermittlungen sein.
Die Kriminalpolizei Homberg ermittelt in beiden Fällen und bittet Zeugen, die zu den genannten Tatzeiten verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des ehemaligen Munitionslagers beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 05681-774-0 zu melden.
Yvonne Winter, KHK`in – Pressesprecherin –
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 283 männlich und 25 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 237 männliche und 30 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 147 im Jahr 2022 auf 130 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








