Unbekannte Täter haben Baumaterial im Wert von 30.000 Euro gestohlen. Polizei sucht dringend Zeugen für den Vorfall.
Diebstahl von Baumaterialien in Neu-Eichenberg

Eschwege (ost)
Neu-Eichenberg (Werra-Meißner-Kreis):
In der vergangenen Wochenendzeit haben bisher unbekannte Täter auf einem Baustellengelände in Marzhausen, einem Ortsteil von Neu-Eichenberg, zugeschlagen und eine Kupferkabeltrommel sowie mehrere Bohrköpfe gestohlen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben und Informationen über die Täter liefern können.
Wie die Polizeibeamten der Polizeistation Witzenhausen, die am Tatort tätig waren, mitteilen, ereignete sich die Tat zwischen Freitagmittag um 12 Uhr und Montagmorgen um 6 Uhr. Die Unbekannten hatten gewaltsam Zugang zum umzäunten Baustellengelände erhalten und die Kupferkabeltrommel sowie die Bohrköpfe gestohlen. Aufgrund des geschätzten Gesamtgewichts der Beute von mehreren hundert Kilo geht die Polizei davon aus, dass die Täter ein größeres Fahrzeug für den Abtransport benutzt haben. Der Wert des gestohlenen Gutes wird auf rund 30.000 Euro geschätzt.
Im Rahmen der bisherigen Untersuchungen ergaben sich auch Hinweise darauf, dass die Baustelle am vergangenen Donnerstagabend ausspioniert wurde. Gegen 20:30 Uhr wurden drei Unbekannte mit einem Fahrzeug gesichtet, bei dem es sich wahrscheinlich um einen schwarzen Mercedes Vito handelt. Die Unbekannten waren größtenteils dunkel gekleidet. Ob es sich bei ihnen jedoch um die gleichen Täter handelt, ist noch unklar.
Die Polizei bittet Zeugen, die Beobachtungen im Tatortbereich gemacht haben und Informationen über die Täter haben, sich unter Tel.: 05651-9250 bei der Polizeistation Eschwege zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen im Zeitraum zwischen 2022 und 2023 sind leicht rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








