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Diebstahl von Gedenkkranz: Ermittlungen gegen 31-Jährigen

Polizisten fanden den Kranz bei dem Tatverdächtigen vor dessen Wohnungstür. Der Kranz wurde vor dem Offenbacher Rathaus gestohlen, Ermittlungen laufen.

Foto: Depositphotos

Offenbach (ost)

Während einer Untersuchung in einem anderen Fall entdeckten Polizisten am Montag einen Gedenkkranz vor der Wohnungstür eines 31-Jährigen.

Beamte der Polizei hatten den in Offenbach bekannten Mann am Nachmittag an seiner Adresse in der Innenstadt aufgesucht und dabei zufällig den Blumenschmuck vor seiner Tür gefunden. Da dieser mit einem entsprechenden Banner versehen war, das an die Opfer des Widerstands während der Zeit des Nationalsozialismus erinnerte, konnte es schnell identifiziert werden: Offensichtlich wurde der Kranz vor dem Offenbacher Rathaus gestohlen, wo er am Vortag (Sonntag, 20. Juli) im Rahmen einer Gedenkveranstaltung niedergelegt wurde.

Die Polizisten nahmen den Kranz in Verwahrung und brachten ihn zurück. Sie vermuten, dass der 31-Jährige ihn gestohlen hat – der Grund dafür ist noch unklar und wird nun Teil der Ermittlungen sein. Zeugen, die Informationen zu dem Diebstahl haben, werden gebeten, sich bei der Offenbacher Kriminalpolizei zu melden (069 8098-1234).

Offenbach, 22.07.2025, Pressestelle, Thomas Leipold

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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