Ein Mann bedrohte Gäste mit Schreckschusswaffe in Dillenburger Gaststätte. Polizei ermittelt wegen Bedrohung und Körperverletzung gegen den Festgenommenen.
Dillenburg: Bedrohung in Gaststätte, Polizei nimmt 45-Jährigen fest

Giessen (ost)
(BS) Dillenburg: Mann bedroht Gäste mit Schreckschusswaffe – Polizei nimmt 45-Jährigen fest
Am Freitag (4. September) gegen 20.00 Uhr informierten Zeugen die Polizei über einen Zwischenfall in einer Gaststätte in Dillenburg. Nach bisherigen Informationen hat ein 45-jähriger Mann aus Dillenburg aus bisher unbekannten Gründen einem 32-jährigen Gast ins Gesicht geschlagen und danach die Gaststätte verlassen. Kurz darauf kehrte der 45-Jährige mit einer Schreckschusswaffe zurück und bedrohte den 32-Jährigen sowie einen anderen Gast.
Eine 83-jährige Frau, die sich ebenfalls in der Gaststätte befand, versuchte, den offensichtlich betrunkenen Mann zu beruhigen, und begleitete ihn aus dem Lokal. Laut den aktuellen Ermittlungen brachte der 45-Jährige die Frau zu Boden und bedrohte sie ebenfalls mit der Schreckschusswaffe. Die Seniorin erlitt leichte Verletzungen durch den Sturz, die im Krankenhaus ambulant behandelt wurden. Der Mann entfernte sich in Richtung Hüttenplatz. Die alarmierten Beamten nahmen den 45-Jährigen in der Nähe der Gaststätte am selben Abend widerstandslos und unbewaffnet fest. Die mutmaßliche Waffe wurde schließlich in seiner Wohnung gefunden und sichergestellt. Der Festgenommene wurde zur Wache in Dillenburg gebracht. Dort führte ein hinzugezogener Arzt eine Blutentnahme durch. Der Mann verbrachte die Nacht zur Ausnüchterung und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Bedrohung und Körperverletzung gegen ihn.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, von denen 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer und 25 Frauen. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 229, von denen 216 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 267, darunter 237 Männer und 30 Frauen. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 Fällen die höchste Anzahl von Morden in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








