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Dörnigheim: 31-Jähriger attackiert 36-Jährigen mit Werkzeug

Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung nach gewalttätiger Auseinandersetzung in Dörnigheim. Opfer schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Foto: Depositphotos

Maintal (ost)

Nach einem gewalttätigen Vorfall am Sonntagabend in Dörnigheim ermittelt die Polizei wegen gefährlicher Körperverletzung gegen einen 31-jährigen Mann. Er wird verdächtigt, einen 36-Jährigen mit einem Werkzeug angegriffen zu haben. Die genauen Umstände des Vorfalls sind noch unklar, aber ersten Hinweisen zufolge könnte der Streit zwischen den beiden Männern stattgefunden haben, die erst durch die eintreffenden Streifenwagen voneinander getrennt werden konnten.

Nach den Informationen der Beamten trafen die beiden Männer gegen 20.15 Uhr in der Westendstraße im Bereich der Hausnummern 70 aufeinander. Dabei soll der 31-Jährige seinen älteren Gegner mit einem Hammer und Faustschlägen attackiert haben. Die Polizei erhielt mehrere Notrufe in diesem Zusammenhang. Der 36-Jährige erlitt schwere Verletzungen und Beulen, auch am Kopf, und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Verdächtige wurde vorübergehend zur Entnahme einer Blutprobe und für eine erkennungsdienstliche Behandlung auf die Polizeiwache gebracht.

Der angeblich verwendete Hammer wurde von den Beamten sichergestellt. Gleichzeitig werden Zeugen des Vorfalls gesucht und gebeten, sich unter der Rufnummer 06181 100-120 beim Polizeirevier Hanau zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 gelöst wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer und 25 Frauen. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 229, von denen 216 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 267 Verdächtige, darunter 237 Männer und 30 Frauen. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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