Falsche Polizeibeamte überreden Rentnerin zur Geldübergabe. Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche und ermittelt.
Dornholzhausen: Falsche Polizeibeamte erbeuten Bargeld

Bad Homburg v.d. Höhe (ost)
1. Falsche Polizeibeamte haben am Freitag in Bad Homburg eine Rentnerin dazu gebracht, Bargeld herauszugeben. Am selben Tag riefen die „Beamten“ die Frau an und informierten sie darüber, dass Einbrecher in der Nachbarschaft aktiv seien. Sie gaben vor, die Bewohner und ihr Eigentum schützen zu wollen. Durch diesen Trick brachten sie die 82-jährige Frau dazu, ihre Ersparnisse und EC-Karten in einem Umschlag in den Briefkasten zu werfen. Die Betrüger nahmen diese kurz darauf an sich und hoben zusätzlich einen vierstelligen Betrag an einem Geldautomaten ab. Die Polizei warnt davor: Die Polizei wird niemals Wertgegenstände bei Ihnen abholen oder sichern wollen! Auch die Staatsanwaltschaft oder eine andere „Behörde“ wird dies nicht tun. Es ist wichtig, bei solchen Anrufen einfach aufzulegen, um die Täter loszuwerden. Die Betrüger manipulieren die Angerufenen geschickt, um sie dazu zu bringen, ihr gesamtes Bargeld oder wertvolle Gegenstände an einem Ort zu deponieren oder an Unbekannte zu übergeben. Daher ist es dringend ratsam, bei solchen Anrufen sofort aufzulegen! Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de. Die Kriminalpolizei ermittelt nun in diesem Fall.
2. In Bad Homburg, Stadtteil Dornholzhausen, kam es am Montag zu einem Einbruch. Zwischen 15.30 Uhr und 18.20 Uhr begaben sich die Täter in die Victor-Achard-Straße. Sie öffneten ein Fenster im Erdgeschoss eines Einfamilienhauses und gelangten so in die Wohnräume. Dort durchsuchten sie alle Räume und stahlen Schmuck sowie Bargeld, bevor sie unerkannt entkamen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Personen, die am Montagnachmittag oder -abend verdächtige Aktivitäten in der Victor-Achard-Straße beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (06172) 120-0 bei der Polizeistation Bad Homburg zu melden.
3. Am Dienstagmorgen gab es in Bad Homburg einen Verkehrsunfall. Gegen 7.40 Uhr fuhr eine 63-jährige Frau mit einem BMW Mini die Saalburgstraße entlang. Aus unbekannten Gründen kam das Auto von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen am Straßenrand geparkten Audi, der wiederum auf zwei weitere Autos geschoben wurde. Der Audi und der Mini waren danach nicht mehr fahrtüchtig, der Gesamtschaden wird auf etwa 28.000 Euro geschätzt. Die Fahrerin erlitt leichte Verletzungen und wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zur Unfallursache sind noch im Gange. Ein möglicher Alkohol- oder Drogenkonsum konnte bisher ausgeschlossen werden. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeistation Bad Homburg unter der Rufnummer (06172) 120-0 in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der aufgezeichneten Fälle von 24363 im Jahr 2022 auf 26518 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% ausmacht. Die restlichen 117.817 Unfälle waren Sachschadensunfälle, was 81,02% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








