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Dortmund: Handydiebstähle am Open Flair

Übelkeit nach Schluck aus Getränkeflasche,

Foto: unsplash

Eschwege (ost)

Mehrere Handys wurden am letzten Abend des Open Flairs gestohlen.

Leider gab es am gestrigen Sonntagabend zum Ende des Open Flairs mehrere Diebstähle von Mobiltelefonen, die alle während des Abschlusskonzerts von „Papa Roach“ stattfanden. Ein 34-jähriger Mann aus Dortmund zeigte letzte Nacht an, dass er sich auf dem Konzert befand, als er plötzlich „einen starken Ruck“ spürte. Kurz darauf bemerkte er, dass sein iPhone gestohlen worden war. Mehrere andere Konzertbesucher erlebten dasselbe Schicksal wie der 34-Jährige, deren Handys ebenfalls gestohlen wurden. Insgesamt wurden bisher 11 Diebstähle angezeigt. Es wurden auch zwei Geldbörsendiebstähle gemeldet, die ebenfalls während des Konzerts stattfanden.

Übelkeit nach Schluck aus Getränkeflasche

Ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung wurde eingeleitet, nachdem einer 22-jährigen Frau aus Bad Arolsen und einem 24-jährigen Mann aus Halle (Saale) von einem unbekannten Mann auf dem Gelände des „Elektrogartens“ eine Getränkeflasche gereicht wurde, aus der beide einen großen Schluck tranken. Daraufhin bekamen sie Unwohlsein, Übelkeit und Kopfschmerzen, sodass anzunehmen ist, dass dem Getränk möglicherweise Betäubungsmittel zugesetzt wurden. Die Polizei konnte später einen 30-jährigen Mann aus Berlin als Tatverdächtigen ermitteln.

Körperverletzung

Gegen 03:00 Uhr kam es letzte Nacht zu einer zunächst verbalen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen des Sicherheitsdienstes und einem 27-jährigen Eschweger sowie einem 25-jährigen Mann aus Bad Sooden-Allendorf. Auch gegen die Sicherheitskräfte wurden entsprechende Anzeigen wegen Körperverletzung erstattet. Die Polizei fand bei dem 27-Jährigen geringe Mengen Kokain und Speed, die sichergestellt wurden.

Rückreiseverkehr

Die Abreise am heutigen Morgen verlief bisher geordnet und ohne größere Verkehrsprobleme.

Fazit

Das 41. Open Flair war – wie in den vergangenen Jahren auch – aus polizeilicher Sicht ein überwiegend friedliches Ereignis. Im Vergleich zur Besucherzahl gab es nur wenige Straftaten oder die Notwendigkeit polizeilicher Maßnahmen. Die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten verlief sowohl im Vorfeld als auch während des Flairs routiniert.

Pressestelle PD Werra-Meißner. KHK Künstler

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26.518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22.378 im Jahr 2022 auf 23.101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch mit 19.133 konstant. Von den Verdächtigen waren 17.106 männlich und 2.027 weiblich, wobei 7.004 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

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