Seit knapp zwei Monaten fehlt von zwei besonderen Kunstwerken jede Spur. Vermisst werden zwei Zeichnungen aus dem Jahr 1920.
Dreieich: Polizei ermittelt in “Vermisstensache”

Stadt und Kreis Offenbach (ost)
1. Diebe stahlen Geldbörse: Zeugen gesucht! – Offenbach
(fg) In der Landgrafenringstraße täuschten zwei Unbekannte am Dienstagmorgen zwischen 10 und 11 Uhr einer Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses (60er-Hausnummern) vor, Mitarbeiter eines Telekommunikationsunternehmens zu sein, und erlangten so Zugang zu den Räumlichkeiten. Einer der Betrüger nahm eine Geldbörse an sich. Nachdem das Duo die Wohnung verlassen hatte, bemerkte die Seniorin den Diebstahl und informierte die Polizei. Die Polizei sucht nach den Unbekannten, die beide magentafarbene Jacken trugen, anhand der folgenden Personenbeschreibungen.
Täter 1:
Täter 2:
Hinweise werden von der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 069 8098-1234 entgegengenommen.
2. Wo sind die Kunstwerke? Polizei ermittelt in “Vermisstensache” – Dreieich / Frankfurt am Main
(lei) Seit fast zwei Monaten fehlt jede Spur von zwei besonderen Kunstwerken. Es handelt sich jedoch nicht um wertvolle Gemälde aus einem Museum, sondern um zwei Zeichnungen, die eine Frau aus Dreieich zum Einrahmen in ein Fachgeschäft in Frankfurt gebracht hatte. Das Problem: Sie weiß nicht mehr, welches Geschäft es war.
Es handelt sich um Zeichnungen auf einem Skizzenblock aus dem Jahr 1920, die dem Maler Wilhelm von Schadow zugeschrieben werden. Die Besitzerin erinnert sich zumindest noch daran, dass das Geschäft in der Nähe der Braubachstraße in Frankfurt war.
In ihrer Verzweiflung wandte sich die Frau an die Polizei. Ein Fall für den Schutzmann vor Ort der Polizeistation Neu-Isenburg, der mit der Suche begann.
Der Beamte nahm sich des Falls an und rief zwischenzeitlich mehrere mögliche Geschäfte in der Frankfurter Innenstadt an. Auch die Besitzerin selbst machte sich auf die Suche und kontaktierte verschiedene Läden. Bisher blieb die “Fahndung” jedoch erfolglos und das Rätsel um das geheimnisvolle Rahmengeschäft bleibt ungelöst.
Der tatsächliche Wert der beiden Kunstwerke ist derzeit unbekannt. Für die Besitzerin ist der materielle Wert jedoch nicht wichtig. Sie möchte vor allem ihre Zeichnungen wieder in den Händen halten.
Wer die beiden Zeichnungen entgegengenommen hat oder Hinweise zum Geschäft geben kann, in dem sie zum Einrahmen abgegeben wurden, wird gebeten, sich bei der Polizeistation Neu-Isenburg unter der Telefonnummer 06102 2902-0 zu melden.
Vielleicht kann die Polizei bald einen Erfolg in diesem Fall verzeichnen und den Fall abschließen.
3. Vorder- und Rückleuchten von Sprintern gestohlen: Zeugen gesucht! – Rodgau / Dreieich
(fg) In der Spessartringstraße (40er-Hausnummern) in Dudenhofen baute ein Unbekannter zwischen Dienstagnachmittag, 15 Uhr, und Mittwochmorgen, 6.15 Uhr, die beiden Frontscheinwerfer eines geparkten Sprinters aus. Dazu entfernte der Täter anscheinend zunächst das Dreiecksfenster auf der Fahrerseite und öffnete dann die Motorhaube, um an die Scheinwerfer zu gelangen. Anschließend schnitt der Dieb noch die Plastikverkleidung der Frontschürze auf, bevor er die Beute mitnahm. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mindestens 1.500 Euro. Die Polizei geht aufgrund einer vorhandenen Videoaufzeichnung derzeit von einem Täter aus. In Sprendlingen wurden die beiden Rückleuchten eines geparkten Sprinters in der Schulstraße ausgebaut. Die Tat ereignete sich zwischen Mittwochmorgen, 6.30 Uhr, und 15.30 Uhr. Die Kriminalpolizei hat in beiden Fällen mit den Ermittlungen begonnen und bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 069 8098-1234 zu melden.
4. Schnelle Festnahme eines 33-Jährigen wegen Verdachts auf gefährliche Körperverletzung – Neu-Isenburg
(me) Er soll am Mittwochvormittag zwei Personen mit einem Messer verletzt haben: So lauten die Vorwürfe gegen einen 33-jährigen Mann aus dem Kreis Offenbach, der kurz nach der Tat von Beamten der Polizeistation Neu-Isenburg festgenommen wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 33-Jährige gegen 11.30 Uhr in einem Hotelzimmer in der Frankfurter Straße (180er-Hausnummern) zunächst verbal mit einem anderen Gast in Streit geraten sein. Der Streit eskalierte derart, dass der Beschuldigte ein Messer griff und damit seinen Kontrahenten verletzte. Einer der beiden Zeugen, die zur Hilfe eilten, erlitt oberflächliche Schnittverletzungen durch die Klinge. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige kurzzeitig, bevor die Polizei ihn im Rahmen ihrer Fahndung vorläufig festnahm. Das Messer wurde von den Beamten sichergestellt. Der Festgenommene wurde auf der Polizeistation in der Hugenottenallee unter anderem erkennungsdienstlich behandelt und ihm wurde Blut abgenommen.
5. Theorie und Praxis vereint: Verkehrskontrolle im Rahmen der Ausbildung – Seligenstadt
(cb) Mehrere Polizeibeamte nehmen derzeit an der vertiefenden Schulungsmaßnahme “Drogen im Straßenverkehr” (kurz: DiS) teil. Am Montag wurden ihnen die theoretischen Grundlagen vermittelt. Am Mittwoch setzten sie ihr erworbenes Wissen in die Praxis um und führten zwischen 13 und 20 Uhr eine Verkehrskontrolle auf der Landesstraße 3121 in Seligenstadt durch.
Das Ziel der Übung war es, das erlernte Wissen direkt in der Praxis anzuwenden und den Teilnehmern die nötige Handlungssicherheit für entsprechende Verkehrskontrollen zu vermitteln.
Schnell wurde klar, dass Theorie und Praxis zusammenpassen: Während der Kontrollmaßnahmen wurden insgesamt neun Blutproben entnommen, wobei in sieben Fällen der Verdacht auf Drogenkonsum und in zwei Fällen der Verdacht auf Alkoholkonsum bestand. Die Einsatzkräfte leiteten entsprechende Strafverfahren ein.
Zusätzlich stellten die Beamten weitere Verstöße fest. Es gab drei Fälle von Fahren ohne Fahrerlaubnis und drei Fälle von Zulassen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
In einem Fall konnte ein Haftbefehl vollstreckt werden. Die betroffene Person wurde bis zur Vorführung am nächsten Tag in Gewahrsam genommen. Außerdem wurde eine Urkundenfälschung im Zusammenhang mit einer Fahrerlaubnis festgestellt und entsprechend geahndet.
Die praktische Schulung bot den Teilnehmern viele Gelegenheiten, das gelernte theoretische Wissen unmittelbar anzuwenden. Neben der Vermittlung von Fachkenntnissen stand vor allem das sichere und routinierte Handeln in realen Einsatzsituationen im Mittelpunkt. Weitere Kontrollen sind bereits in Planung, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.
Offenbach, 24.09.2026, Pressestelle, Thomas Leipold
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch relativ konstant bei 19133 im Jahr 2023 im Vergleich zu 19168 im Jahr 2022. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen stieg von 17079 auf 17106, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








