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Dreieich: Polizei fasst drei tatverdächtige Minderjährige

Nach einem versuchten Einbruch in ein Wohnhaus in der Straße „Am Hirschsprung“ am Sonntagnachmittag haben Polizeibeamte drei tatverdächtige Minderjährige gefasst und weitere Ermittlungen eingeleitet. Die drei Mädchen sind 16, 12 und die jüngste gerade mal neun Jahre alt.

Foto: Depositphotos

Dreieich (ost)

Nach einem versuchten Einbruch in ein Wohnhaus in der Straße „Am Hirschsprung“ am Sonntagnachmittag wurden drei verdächtige Minderjährige von Polizeibeamten festgenommen und weitere Untersuchungen eingeleitet. Die drei Mädchen sind 16, 12 und die jüngste ist gerade mal neun Jahre alt.

Berichten zufolge versuchten zwei von ihnen gegen 14.15 Uhr, die Terrassentür auf der Rückseite des Gebäudes mit der Hausnummer 20 aufzuhebeln. Dabei wurde unter anderem die Scheibe zerbrochen, was einen Schaden von mehreren tausend Euro verursachte. Währenddessen bemerkten Bewohner die Situation und überraschten das Duo, so dass die beiden zunächst die Flucht ergriffen. Sie wurden als schlank und 1,60 bis 1,65 Meter groß beschrieben. Eine von ihnen hatte dunkle Haare, ihre Begleiterin hatte lange braune Haare und trug eine helle Plüschweste. Die Polizei, die inzwischen alarmiert worden war, begann sofort mit der Fahndung und traf kurz darauf in der Frankfurter Straße drei Personen an. Zwei von ihnen entsprachen der Beschreibung und konnten nach ersten Ermittlungen als Verdächtige identifiziert werden. Sie hatten Handschuhe und mögliches Einbruchswerkzeug bei sich und mussten vorübergehend zur Feststellung ihrer Personalien mit auf die Polizeiwache genommen werden. Die Rolle der dritten Verdächtigen muss noch geklärt werden.

Die Beamten suchen nun nach weiteren Zeugen des Vorfalls, die gebeten werden, sich unter der Rufnummer 069 8098-1234 bei der zuständigen Kriminalpolizei in Offenbach zu melden. Alle drei Mädchen wurden schließlich in eine Obhutseinrichtung gebracht.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023 zurück. Davon waren 283 männliche Verdächtige und 25 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, im Jahr 2023 waren es 237 männliche und 30 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 147 im Jahr 2022 auf 130 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 Fällen die meisten Mordfälle in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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