Mehrere Durchsuchungsbeschlüsse wegen Rauschgifthandels vollstreckt – Festnahme eines 41-jährigen Tatverdächtigen.
Dreieich: Razzia gegen Drogenhandel in Offenbach und Münster

Offenbach/Münster (ost)
Gemeinsame Erklärung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Polizeipräsidiums Südosthessen vom Montag, 22. April 2024
Mehrere Durchsuchungsbeschlüsse im Zusammenhang mit dem Verdacht des Drogenhandels wurden vollstreckt – Festnahme eines 41-jährigen Verdächtigen
(jm/lei) Im Zuge eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Darmstadt wegen des Verdachts der illegalen Einfuhr von Marihuana und Haschisch in nicht unerheblicher Menge sowie des illegalen Handels mit Kokain hat die Kriminalpolizei in Offenbach am frühen Montagmorgen mit einem großen Aufgebot von Einsatzkräften insgesamt 25 Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt.
An der Aktion waren über 120 Polizeibeamtinnen und -beamte der Polizeipräsidien Südosthessen, Südhessen, Frankfurt am Main und Mittelhessen sowie des Hessischen Präsidiums für Einsatz beteiligt. Die Durchsuchungen wurden zudem von Rauschgift- und Geldspürhunden begleitet. Die Maßnahmen fanden hauptsächlich in Neu-Isenburg und Dreieich statt. Weitere Einsatzorte waren Offenbach am Main, Hainburg, Frankfurt am Main, Münster (Kreis Darmstadt-Dieburg) und Friedberg. Dabei wurden unter anderem Wohnungen, Garagen und Gewerberäume durchsucht.
In dem laufenden Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Konsumcannabisgesetz sind mehrere Personen im Alter von 30 bis 57 Jahren verdächtig.
Ausgangspunkt der Ermittlungen war die vor einigen Monaten erfolgte Sicherstellung von über 60 Kilogramm Cannabis, das angeblich aus Spanien nach Deutschland geschmuggelt worden sein soll.
Bei den heutigen Durchsuchungen wurden unter anderem erneut etwa 800 Gramm Kokain, ungefähr 1 Kilogramm Amphetamin, ca. 110 Gramm Haschisch sowie 8.000 Euro Bargeld und verschiedene Waffen, darunter ein Luftgewehr, eine Armbrust und ein Schlagstock, gefunden und beschlagnahmt. Vor Ort wurden fünf Verdächtige vorübergehend festgenommen. Sie wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder freigelassen. Gegen einen weiteren 41-jährigen Beschuldigten lag im Zusammenhang mit dem Drogenverfahren ein Haftbefehl vor, der ebenfalls vollstreckt werden konnte. Der Mann aus dem Landkreis Offenbach wurde einem Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete. Die Ermittlungen dauern an.
Hinweis: Fragen zu dieser Meldung richten Sie bitte an die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Darmstadt.
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022
Die Drogenraten in Hessen zeigen einen leichten Rückgang zwischen 2021 und 2022. Im Jahr 2021 wurden 25216 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, während es im Jahr 2022 24363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging von 23331 auf 22378 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 19820 auf 19168, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17704 auf 17079 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2116 auf 2089 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6321 auf 6494. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 25.216 | 24.363 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 23.331 | 22.378 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.820 | 19.168 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.704 | 17.079 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.116 | 2.089 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.321 | 6.494 |
Quelle: Bundeskriminalamt








