Am Mittwoch wird ein ungeklärter Raubüberfall in Dreieichenhain vorgestellt, bei dem drei Bewohner überwältigt und verletzt wurden.
Dreieichenhain: Raubüberfall in „Aktenzeichen… XY ungelöst“ gezeigt

Dreieich (ost)
Gemeinsame Bekanntgabe von der Staatsanwaltschaft Darmstadt und dem Polizeipräsidium Südosthessen
(fg) Am Mittwoch, dem 25. Februar 2026, um 20.15 Uhr, wird in der Sendung „Aktenzeichen…XY ungelöst“ im Zweiten Deutschen Fernsehen ein Raubüberfall gezeigt, der sich am 4. Februar 2026 in der Kinzigstraße im Ortsteil Dreieichenhain ereignet hat (wie bereits in einer vorherigen Pressemeldung mit der Staatsanwaltschaft Darmstadt berichtet: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6211003).
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler drangen drei vermummte Männer gegen 1.30 Uhr wahrscheinlich durch das Aufbrechen einer Terrassentür in das Einfamilienhaus in der Kinzigstraße ein. Im Inneren überwältigten und fesselten die Unbekannten dann drei Bewohner – zwei Frauen und einen Mann – und verletzten sie zum Teil schwer. Die Täter, die alle drei dunkle Kopfbedeckungen trugen, flüchteten anschließend mit hochwertigem Schmuck und Bargeld vom Tatort.
Um weitere wichtige Informationen zu erhalten, wird dieser Fall am nächsten Mittwoch in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY….ungelöst“ präsentiert. Hinweise zu den Tätern und der gestohlenen Beute nimmt die Kriminalpolizei Offenbach unter der Rufnummer 069 8098-1234 entgegen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 im Jahr 2022 auf 1850 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 im Jahr 2022 auf 2263 im Jahr 2023. Davon waren 2046 männliche Verdächtige und 217 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1077 im Jahr 2022 auf 1179 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Abnahme. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








