Ein bislang ungeklärter Raubüberfall in Dreieichenhain wird in der ZDF-Sendung vorgestellt. Täter flüchteten mit Schmuck und Bargeld.
Dreieichenhain: Raubüberfall in „Aktenzeichen… XY ungelöst“ gezeigt

Dreieich (ost)
Gemeinsame Mitteilung von Staatsanwaltschaft Darmstadt und Polizeipräsidium Südosthessen
(fg) Am Mittwoch, den 18. März 2026, um 20.15 Uhr, wird in der Sendung „Aktenzeichen…XY ungelöst“ im Zweiten Deutschen Fernsehen ein bislang ungeklärter Raubüberfall gezeigt, der sich in der Nacht zum 4. Februar 2026 in der Kinzigstraße im Ortsteil Dreieichenhain ereignet hat (wie bereits in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit der Staatsanwaltschaft Darmstadt berichtet: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6211003).
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler drangen drei maskierte Männer gegen 1.30 Uhr wahrscheinlich durch das Aufbrechen einer Terrassentür in das Einfamilienhaus in der Kinzigstraße ein. Im Inneren überwältigten und fesselten die Unbekannten daraufhin drei Bewohner – zwei Frauen und einen Mann – und verletzten sie teilweise schwer. Die Täter, die alle drei dunkle Kopfbedeckungen trugen, flohen anschließend mit hochwertigem Schmuck und Bargeld vom Tatort.
Um weitere wichtige Hinweise zu erhalten, wird dieser Fall am kommenden Mittwoch in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY….ungelöst“ vorgestellt. Hinweise zu den Tätern und der gestohlenen Beute nimmt die Kriminalpolizei Offenbach unter der Rufnummer 069 8098-1234 entgegen.
Offenbach, 16.03.2026, Pressestelle, Felix Geis
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 auf 1850. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2173 auf 2263, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gesunken. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








