Die Polizei nahm zwei Tatverdächtige fest und stellte Betäubungsmittel im zweistelligen Kilobereich sicher. Ein 20-Jähriger flüchtete, wurde aber identifiziert.
Drogenhandel in Frankfurt – Unterliederbach

Frankfurt (ost)
Am Montagabend des 31. August 2026 wurde der Polizei gemeldet, dass möglicherweise Drogenhandel in der Gebeschusstraße stattfand. Zwei Verdächtige wurden von der Streife festgenommen und eine beträchtliche Menge Betäubungsmittel im zweistelligen Kilobereich wurde sichergestellt.
Es wurde der Polizei um 20:00 Uhr mitgeteilt, dass sich drei Männer verdächtig an einem Fahrzeug auf der Straße verhielten.
Vor dem Eintreffen der Streife flüchtete ein 20-jähriger Mann. Ein 30-jähriger und ein 34-jähriger Verdächtiger wurden festgenommen. Im Fahrzeug fanden die Beamten eine beträchtliche Menge Betäubungsmittel, insbesondere Khat-Blätter.
Bei der Suche nach dem Fluchtweg fanden die Polizisten außerdem eine Tasche mit mehreren Tausend Euro Bargeld, die ebenfalls beschlagnahmt wurde. Die Identität des geflüchteten 20-Jährigen wurde im Rahmen der Ermittlungen festgestellt.
Alle drei Verdächtigen wurden daraufhin einer Wohnungsdurchsuchung unterzogen, bei der in einem Fall zusätzliche Beweismittel gefunden wurden.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Verdächtigen wieder freigelassen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








