Eine Seniorin aus Echzell wurde beinahe Opfer von falschen Polizisten, die sie um ihr Erspartes bringen wollten. Dank eines aufmerksamen Taxifahrers konnte der Betrug verhindert werden.
Düdelsheim: Seniorin aus Echzell von Betrügern fast ausgenommen

Friedberg (ost)
Echzell: Taxifahrer durchkreuzt Betrugsversuch
Die dunkle Jahreszeit hat begonnen. Einbrecher nutzen die frühe Dunkelheit am späten Nachmittag, um unbemerkt in Häuser und Wohnungen einzudringen. Die Polizei informiert auf verschiedenen Wegen über den Schutz vor Einbrüchen. Ein Trickanruf von Betrügern, die sich als Polizisten ausgeben und vor Einbrecherbanden warnen, ist jedoch nicht von der Polizei. Ältere Menschen erhalten gelegentlich Anrufe von Betrügern, die von Einbrecherbanden berichten und behaupten, dass die Polizei ihre Wertsachen vorübergehend in Verwahrung nehmen wird, um sie zu schützen. Ein Taxifahrer in Echzell vereitelte einen solchen Betrugsversuch, als eine Seniorin, die von falschen Polizisten angerufen wurde, zur Bank fahren wollte, um Geld abzuheben. Der aufmerksame Taxifahrer klärte die Frau über die Betrugsmasche auf und überzeugte sie, die echte Polizei zu informieren. So wurde verhindert, dass die Frau Opfer von Kriminellen wurde.
Die Polizei warnt davor, Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen zu übergeben. Niemals wird die Polizei oder ein Staatsanwalt Sie am Telefon auffordern, Bargeld, Schmuck oder Wertsachen an einen Abholer zu übergeben. Beenden Sie Gespräche, rufen Sie selbst bei der Behörde an und vergewissern Sie sich, dass Sie von einem echten Polizisten kontaktiert wurden. Sprechen Sie mit Angehörigen oder Bekannten über Betrugsmaschen und sensibilisieren Sie andere. Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de.
Friedberg: Bus kollidiert mit Fußgänger – Zeugen gesucht!
Am frühen Dienstagmorgen (19.11.2024) kam es am Friedberger Bahnhof zu einem tödlichen Verkehrsunfall, bei dem ein Linienbus einen 64-jährigen Mann erfasste. Die Polizei sucht Unfallzeugen, die Angaben zum Hergang des Unfalls machen können. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeistation Friedberg zu melden.
Friedberg: Betrug durch falsche Bankmitarbeiter an Seniorin
Eine Seniorin aus Friedberg wurde von einem Mann angerufen, der sich als Bankmitarbeiter ausgab und sie dazu brachte, ihre Bankkarte und den PIN-Code zu übergeben. Die Betrüger nutzten die Karte, um Geld vom Konto der Frau abzuheben. Die Polizei bittet um Hinweise zu einem etwa 45-jährigen Mann, der die Bankkarte abholte. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Friedberg zu melden.
Friedberg: Einbruch in Einfamilienhaus
Zwischen dem 01.11.2024 und dem 16.11.2024 brachen Einbrecher in ein Einfamilienhaus in der Bertolt-Brecht-Straße in Bruchenbrücken ein. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Friedberg zu melden.
Büdingen: Diebstahl eines Motorrads
In der Otto-Bepler-Straße in Düdelsheim wurde ein Motorrad der Marke Honda, Typ XL750 Transalp, gestohlen. Die Polizei bittet um Hinweise zum Verbleib des Motorrads und zur Tat. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Büdingen zu melden.
Bad Vilbel: Einbruch in Garagen
In der Danziger Straße in Bad Vilbel brachen Diebe in insgesamt neun Garagen ein. Die Polizei bittet um Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeistation Bad Vilbel zu melden.
Tobias Schwarz, Pressesprecher
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an, wobei im Jahr 2022 4275 Fälle registriert wurden und im Jahr 2023 5206 Fälle. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb relativ konstant, wobei 598 Verdächtige im Jahr 2023 verzeichnet wurden. Von diesen Verdächtigen waren 511 männlich, 87 weiblich und 270 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 auf 4224. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 auf 2828, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 9.798 | 10.106 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.961 | 4.224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.653 | 2.828 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.806 | 1.918 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 847 | 910 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 851 | 915 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 6.914, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 117.817 Fällen, was 81,02% ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, die Schwerverletzten 3.537 und die Leichtverletzten 21.704.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








