Am Mittwoch wurden Durchsuchungsbeschlüsse in Bad Hersfeld und Ludwigsau vollstreckt. Verdächtige im illegalen Drogenhandel wurden identifiziert und Beweismittel sichergestellt.
Durchsuchungen in Bad Hersfeld und Ludwigsau

Hersfeld-Rotenburg (ost)
Bad Hersfeld / Ludwigsau. Am Mittwoch (22.01.) führte die Kriminalpolizei Bad Hersfeld zwei Durchsuchungen an zwei Adressen in Bad Hersfeld und Ludwigsau durch, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft Fulda vom Amtsgericht Fulda genehmigt wurden. Die Maßnahmen wurden aufgrund von Informationen zu einem 23-jährigen Mann aus Ludwigsau und einem 59-jährigen Mann aus Bad Hersfeld durchgeführt, die beide unter dem Verdacht des illegalen Handels mit Drogen in großen Mengen standen. Während der Durchsuchungen in der Wohnung des 23-jährigen Verdächtigen wurden verschiedene Drogen und andere Beweismittel gefunden und sichergestellt. Darunter waren etwa 350 Gramm Marihuana, 99 Ecstasy-Tabletten, ungefähr 20 Gramm Amphetamin und etwa 30 Gramm Kokain. Die Ermittler beschlagnahmten außerdem verschiedene Verpackungsmaterialien und mehrere hundert Euro Bargeld. Bei dem 59-jährigen Beschuldigten konnten bei der Durchsuchung seiner Wohnung keine relevanten Gegenstände oder Beweismittel gefunden werden. Die beschlagnahmten Drogen hätten auf dem Schwarzmarkt einen Wert von etwa 7.000 Euro gehabt.
Weitere Informationen erhalten Sie von der Staatsanwaltschaft Fulda.
Franziska Kraus,
Staatsanwaltschaft Fulda, Pressesprecherin, 0661/924-2741
Christian Quehl,
Polizeipräsidium Osthessen, Pressesprecher, 0661/105-1099
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, von denen 22378 gelöst wurden. Es gab insgesamt 19168 Verdächtige, darunter 17079 Männer, 2089 Frauen und 6494 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 26518, wobei 23101 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant, wobei 17106 Männer, 2027 Frauen und 7004 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








