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Dutenhofen: Tötungsdelikt auf Kirmes

Ein 18-jähriger afghanischer Staatsbürger wird verdächtigt, einen 20-Jährigen mit einer Schreckschusswaffe verletzt zu haben. Der Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Dutenhofen: Gemeinsame Bekanntgabe der Staatsanwaltschaft Wetzlar und dem Polizeipräsidium Mittelhessen – Versuchtes Tötungsdelikt auf Kirmes

Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts wird von der Staatsanwaltschaft Wetzlar gegen einen 18-jährigen afghanischen Staatsbürger geführt.

Am Samstagmorgen (06. September) gegen 03.50 Uhr soll der Beschuldigte auf einer Kirmes in der Friedensstraße in Dutenhofen einen 20-jährigen Gießener nach einem Streit mit einem Schuss aus einer Schreckschusswaffe verletzt haben.

Nachdem der Sicherheitsdienst die Polizei über den Vorfall informiert hatte, wurden mehrere Streifenwagen entsandt.

Der verletzte 20-Jährige wurde sofort von Rettungskräften versorgt. Er wurde mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Der mutmaßliche Täter konnte von der Polizei noch im Festzelt festgenommen werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 18-Jährige nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wetzlar wieder freigelassen.

Weitere Informationen werden ausschließlich von der Pressestelle der Staatsanwaltschaft Wetzlar unter der Telefonnummer 06441/44776100 bereitgestellt.

Dr. Roth, Oberstaatsanwalt und Pressesprecher

Sabine Richter, Polizeihauptkommissarin und Pressesprecherin

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 308, wobei 283 männliche und 25 weibliche Verdächtige waren. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 229, von denen 216 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen reduzierte sich auf 267, wobei 237 männliche und 30 weibliche Verdächtige waren. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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