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Eddersheim: Feuerwehren in Hattersheim gefordert

Ein ereignisreiches Wochenende für die Feuerwehren in Hattersheim: von Gasgeruch bis Fahrzeugbrand, mehrere Einsätze forderten die Einsatzkräfte heraus.

Am Sonntagvormittag steckte eine Katze in einem Motorraum fest. Foto: Feuerwehren Hattersheim
Foto: Presseportal.de

Hattersheim am Main (ost)

Die Feuerwehren der Stadt Hattersheim am Main hatten ein arbeitsreiches Wochenende. Es gab mehrere Alarme – von Gasgeruch über Aufzugsrettungen aufgrund eines Stromausfalls bis hin zu einer Tierrettung und einem Fahrzeugbrand.

Am Freitagabend gab es einen Gasgeruch in Eddersheim.

Passanten bemerkten um 20:14 Uhr in der Propsteistraße in Eddersheim einen vermeintlichen Gasgeruch. Nach einer gründlichen Untersuchung stellte sich heraus, dass der Geruch von einem Landwirt stammte, der seine Felder mit Gülle düngte. Der Einsatz dauerte rund 30 Minuten. Um 22:25 Uhr gab es einen weiteren Alarm in der Flörsheimer Straße wegen Gasgeruchs, der auch auf Gülle zurückzuführen war.

Am Samstagmorgen gab es mehrere Alarme für Aufzugsrettungen.

Am Samstagmorgen kam es fast gleichzeitig zu mehreren Aufzugsrettungen in Hattersheim. Um 10:47 Uhr befreite die Feuerwehr in der Hauptstraße eine Mutter mit zwei Kindern aus einem steckengebliebenen Aufzug. Nur wenige Minuten später, um 10:53 Uhr, wurden Kräfte in die Heddingheimer Straße gerufen, wo sich zwei Personen selbst befreien konnten. Um 11:07 Uhr gab es einen weiteren Einsatz in der Teplitzer Straße, bei dem niemand im Aufzug war. Fast zeitgleich gab es erneut einen Alarm in der Heddingheimer Straße, auch hier war kein Eingreifen erforderlich. Der Grund für die vielen Einsätze war ein Stromausfall, der mehrere Aufzüge außer Betrieb setzte.

Am Sonntagmorgen wurde eine Katze im Motorraum entdeckt.

Am Sonntagmorgen rückte die Feuerwehr um 09:57 Uhr in die Teplitzer Straße in Hattersheim aus. Eine Katze hatte sich im Motorraum eines parkenden Autos verfangen. Nachdem der Unterboden entfernt wurde, konnte die Katze unverletzt fliehen.

Am Montagmorgen stand ein Auto in Flammen.

Am frühen Montagmorgen wurden die Einsatzkräfte um 05:07 Uhr in die Buchenstraße in Okriftel gerufen. Der Motorraum eines Autos stand bereits in Vollbrand. Ein Atemschutztrupp konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und löschen.

Vorsicht bei Stromausfällen

Die Ereignisse am Samstag haben gezeigt, wie schnell ein kurzer Stromausfall mehrere Notfälle auslösen kann. Solche Ausfälle dauern normalerweise nur wenige Minuten, können aber wichtige technische Anlagen außer Betrieb setzen. Die Feuerwehren der Stadt Hattersheim empfehlen allen Bürgern, sich auf solche Situationen vorzubereiten. Taschenlampen mit Ersatzbatterien, batteriebetriebene oder Kurbelradios, regelmäßig geladene Handys und eine Powerbank helfen, auch bei längeren Ausfällen handlungsfähig zu bleiben. Elektrische Geräte sollten während eines Stromausfalls möglichst ausgeschaltet werden, um Schäden durch Spannungsspitzen zu vermeiden.

Weitere Informationen und Tipps zur Notfallvorsorge finden Sie auf der Website der Feuerwehren der Stadt Hattersheim am Main unter Notfallvorsorge: www.feuerwehren-hattersheim.org/notfallvorsorge/

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 117.817 Fällen, was einem Anteil von 81,02% entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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