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Eddersheim: Neue Leitung beim Kreiskinderfeuerwehrtag

Personelle Weichen und stabiles Jahr rückblickend: Melina Simon übernimmt Amt der Kreisminifeuerwehrwartin für ein Jahr.

v.l.n.r.: KFV-Verbandsvorsitzender David Tisold mit der neugewählten Kreiskinderfeuerwehrwartin Melina Simon und der ehemaligen Kreiskinderfeuerwehrwartin Angelina Schumacher. Foto: KFV MTK
Foto: Presseportal.de

Hochheim am Main (ost)

Bei der diesjährigen Kreiskinderfeuerwehrtag der Kreiskinderfeuerwehr Main-Taunus, der am Samstagmorgen in der Sport- und Kulturhalle Massenheim abgehalten wurde, lag der Schwerpunkt neben einem Rückblick auf das Jahr 2025 vor allem auf personellen Veränderungen in der Führung.

Konstante Entwicklung und effektive Nachwuchsarbeit

Die bisherige Kreisminifeuerwehrwartin Angelina Schumacher trat von ihrem Amt zurück, da sie umzieht. In ihrem Jahresbericht beschrieb sie zuvor eine insgesamt konstante Entwicklung der Kinderfeuerwehren im Main-Taunus-Kreis: Im Jahr 2025 waren insgesamt 545 Kinder in den Kinderfeuerwehren aktiv, darunter 348 Jungen und 197 Mädchen. Besonders erwähnenswert ist der Übergang von 101 Kindern in die Jugendfeuerwehren – ein wichtiger Aspekt für die langfristige Sicherstellung des Feuerwehrnachwuchses.

Während der Versammlung dankten der KFV-Verbandsvorsitzende David Tisold sowie sein Stellvertreter Peer Neugebauer der scheidenden Kreisminifeuerwehrwartin ausdrücklich für ihren langjährigen Einsatz und ihr Engagement für die Kinderfeuerwehren im Main-Taunus-Kreis.

Neuwahlen für die verbleibende Amtszeit

Als Nachfolgerin für die verbleibende Amtszeit von einem Jahr wurde Melina Simon gewählt. Die Hattersheimer Stadtminifeuerwehrwartin verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit und wird die laufenden Themen konsequent weiterführen.

Auch im Bereich der Beisitzer gab es eine Veränderung: Ole Peters (Feuerwehr Hofheim-Lorsbach) trat von seinem Amt zurück. Für die verbleibende Amtszeit wurde Petra W., ehemalige Minifeuerwehrwartin aus Eddersheim, als Nachfolgerin gewählt.

Inhaltliche Weichenstellungen

Im Rahmen des Kreiskinderfeuerwehrtages wurde auch auf zentrale Entwicklungen eingegangen. Die Kinderflamme wird künftig nicht mehr als kreisweite Veranstaltung durchgeführt, sondern in die Verantwortung der einzelnen Feuerwehren übergeben. Diese Entscheidung resultiert aus einer langen Diskussion innerhalb der Kinderfeuerwehren und soll mehr Flexibilität vor Ort ermöglichen.

Zusätzlich wurde die interkommunale Zusammenarbeit weiter gestärkt: Erstmals fand gemeinsam mit der Kreisjugendfeuerwehr eine zweitägige Arbeitstagung statt, bei der unter anderem die Gestaltung des Übergangs von der Kinder- in die Jugendfeuerwehr im Mittelpunkt stand. Auch in Zukunft soll dieses Format im zweijährigen Rhythmus fortgesetzt werden.

Ausblick

Die Kreiskinderfeuerwehr Main-Taunus ist somit sowohl personell als auch inhaltlich für die kommenden Jahre stabil und zukunftsorientiert aufgestellt. Die Nachwuchsarbeit bleibt ein zentraler Bestandteil für die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren im Main-Taunus-Kreis.

Quelle: Presseportal

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