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Egelsbach: 18-Jähriger festgenommen wegen Diebstahl einer Spielkonsole

Ein 18-Jähriger wurde wegen des mutmaßlichen Diebstahls einer Spielekonsole im Wert von knapp 460 Euro festgenommen. Die Mitarbeiter konnten das Diebesgut zurückholen, nachdem der Tatverdächtige sie mit einem Messer bedroht hatte.

Foto: Depositphotos

Egelsbach (ost)

Ein Jugendlicher im Alter von 18 Jahren wird verdächtigt, am Mittwochnachmittag in einem Elektronikfachmarkt im Kurt-Schumacher-Ring eine Spielekonsole im Wert von knapp 460 Euro gestohlen zu haben. Nach bisherigen Informationen soll der junge Mann die Konsole gegen 17.35 Uhr an sich genommen und den Laden ohne Bezahlung verlassen haben.

Währenddessen wurde der Diebstahlschutz ausgelöst, was dazu führte, dass zwei Mitarbeiter auf den Verdächtigen aufmerksam wurden und ihm bis zu einer nahegelegenen Fußgängerampel folgten. Dort konnten sie ihn einholen und ihm die vermeintliche Beute abnehmen. Als die Mitarbeiter dann zurück zum Geschäft gehen wollten, soll der 18-Jährige sie verfolgt haben und die beiden sowie einen dritten Mitarbeiter, der inzwischen hinzugekommen war, mit der ausgeklappten Messerklinge eines Multitools bedroht haben.

Die drei Bedrohten flüchteten daraufhin in einen benachbarten Discounter in derselben Straße. Der Verdächtige soll ihnen dorthin gefolgt sein und unter Vorzeigen des Messers die Herausgabe der gestohlenen Ware gefordert haben. Dabei soll er auf die Verpackung der Konsole eingestochen haben; ein Mitarbeiter wurde dabei nur knapp verfehlt.

Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der der 18-Jährige zu Boden gebracht wurde und ihm das Multitool von einer weiteren Person abgenommen werden konnte. Während des Gerangels soll der Verdächtige einem der Eingreifenden ins Gesicht geschlagen und um sich getreten haben. Beim anschließenden Fluchtversuch trat er gegen die Tür des Ladens, die daraufhin zerbrach.

Der Egelsbacher wurde von mehreren Personen festgehalten, bis die alarmierte Polizei eintraf und ihn dann den Beamten übergab. Er musste für eine Blutentnahme mit auf die Polizeiwache genommen werden. Gegen den Verdächtigen wird nun wegen mehrerer Straftaten ermittelt, darunter der Verdacht des räuberischen Diebstahls und der Sachbeschädigung. Weitere Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeistation in Langen (06103 9030-0) zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 237 höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 30. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 147 auf 130. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 auf 4224. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 auf 2828, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher ist als die der weiblichen Verdächtigen. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 9.798 10.106
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.961 4.224
Anzahl der Verdächtigen 2.653 2.828
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.806 1.918
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 847 910
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 851 915

Quelle: Bundeskriminalamt

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