Ein Einbrecher in der Südstadt von Kassel wurde von einer Anwohnerin erwischt und flüchtete ohne Beute. Die Kasseler Kripo sucht nun nach Zeugen für den Vorfall.
Einbrecher flüchtet ohne Beute in Kassel-Süd

Kassel (ost)
Kassel-Süd:
In der vergangenen Nacht wurde ein Einbrecher in der Südstadt von Kassel ohne Beute erwischt, nachdem er von einer Anwohnerin auf frischer Tat ertappt wurde. Der Einbruch in ein Geschäft für Treibhaustechnik in der Frankfurter Straße fand gegen 23:30 Uhr statt, wie die aktuellen Ermittlungen zeigen. Der Täter brach eine Tür zu dem Betrieb auf und konzentrierte sich gezielt auf die Kasse. Als er versuchte, sie gewaltsam zu öffnen, wurde er von der Zeugin überrascht, die durch laute Geräusche auf den nächtlichen Einbruch aufmerksam wurde. Daraufhin floh der Täter eilig nach draußen und weiter in die Heinrich-Heine-Straße in Richtung Menzelstraße, wo seine Spur verloren ging. Die Kasseler Kripo bittet nun um Hinweise zu dem Einbrecher, der angeblich zwischen 1,70 und 1,75 Meter groß war, eine schmale Statur hatte und mit einem dunkelbraunen/grauen Hoodie mit Kapuze, dunkler Jogginghose und Sneakers bekleidet war.
Die weiteren Ermittlungen werden vom Kommissariat 21/22 der Kasseler Kripo durchgeführt. Zeugen, die Informationen über den unbekannten Täter haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.
Kontakt:
Ulrike Schaake
Pressesprecherin
Tel. 0561-910 1021
Polizeipräsidium Nordhessen
Grüner Weg 33
34117 Kassel
Pressestelle
Telefon: +49 561 910 1020 bis 23
Fax: +49 611 32766 1010
E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de
Außerhalb der Regelarbeitszeit
Polizeiführer vom Dienst (PvD)
Telefon: +49 561-910-0
E-Mail: ppnh@polizei.hessen.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an, von 3858 auf 4275 Fälle. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 auf 723 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich ebenfalls von 637 auf 569. Von den Verdächtigen waren 498 männlich und 71 weiblich, wobei 275 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 23528 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.858 | 4.275 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 810 | 723 |
| Anzahl der Verdächtigen | 637 | 569 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 571 | 498 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 66 | 71 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 266 | 275 |
Quelle: Bundeskriminalamt








