Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Hinweise. Von Montag bis Dienstag kam es zu einem versuchten Einbruch in ein Mehrfamilienhaus und zu einem Wohnungseinbruch in der Bonatistraße.
Einbrecher in Fritzlar unterwegs

Homberg (ost)
Pressemitteilung der Polizeidirektion Schwalm-Eder vom 29.07.2026:
Fritzlar
Von Montag, dem 20.07.2026, bis Dienstag, dem 21.07.2026, gab es in Fritzlar einen versuchten Einbruch in ein Mehrfamilienhaus am Marktplatz sowie einen Wohnungseinbruch in der Bonatistraße. Die Kriminalpolizei Homberg bittet um Hinweise.
Eingangstür eines Mehrfamilienhauses beschädigt:
In der Zeit von Montag, dem 20.07.2026, bis Dienstag, dem 21.07.2026, versuchten unbekannte Täter gewaltsam in ein Mehrfamilienhaus einzudringen.
Nach bisherigem Kenntnisstand haben die Täter versucht, die Eingangstür des Gebäudes zu öffnen und dabei beschädigt. Es gelang ihnen jedoch offensichtlich nicht, die Tür zu öffnen und in das Mehrfamilienhaus einzudringen. Der entstandene Schaden wird auf etwa 400,- Euro geschätzt.
Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Unbekannte dringen während eines Aufenthalts im Garten in ein Wohnhaus ein:
Am Dienstag, dem 28.07.2026, gegen 19:25 Uhr, drangen unbekannte Täter durch eine offenstehende Tür in ein Einfamilienhaus in der Bonatistraße ein. Die Täter nutzten anscheinend einen kurzen Moment, als sich die Bewohnerin im Garten aufhielt.
Im Haus durchsuchten sie nach bisherigen Informationen mehrere Räume nach Wertgegenständen und entwendeten schließlich einen geringen Bargeldbetrag aus einer Geldbörse. Möglicherweise wurden die Täter bei der weiteren Tatausführung gestört. Sie verließen das Gebäude fluchtartig durch ein Fenster.
In diesem Zusammenhang beobachtete die Bewohnerin zwei Männer, die die Straße entlang liefen. Ob es sich hierbei um die Täter handelt, wird in den laufenden Ermittlungen überprüft.
Die beiden Männer wurden als etwa 30 bis 35 Jahre alt, ungefähr 1,80 bis 1,85 Meter groß und dunkelhaarig beschrieben. Sie trugen schwarze Kleidung, schwarze Hosen und schwarze Jacken.
Die Kriminalpolizei Homberg bittet Zeugen, die am Dienstagabend gegen 19:25 Uhr im Bereich der Bonatistraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben oder Angaben zu den beschriebenen Männern machen können, sich unter der Telefonnummer 05681-774-0 zu melden.
Yvonne Winter, KHK`in – Pressesprecherin –
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023 gesunken. Davon waren 283 männliche und 25 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es 237 männliche und 30 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 147 im Jahr 2022 auf 130 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








