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Einbrecher in Nidderau ertappt; Polizei sucht Zeugen

Dunkel gekleideter Einbrecher in Mehrfamilienhaus erwischt, flieht ohne Beute. Schaden: 400 Euro. Hinweise unter 06181 100-123.

Foto: Depositphotos

Main-Kinzig-Kreis (ost)

1. Bewohner fängt Einbrecher – Nidderau/Heldenbergen

(jm) Der Einbrecher, dunkel gekleidet und zwischen 20 und 25 Jahren alt, wurde am Donnerstagabend in ein Mehrfamilienhaus in der Saalburgstraße (Hausnummern der 50er Jahre) erwischt. Ein Bewohner bemerkte den Eindringling gegen 20 Uhr in der Küche, der dann sofort über das Nachbargrundstück in unbekannte Richtung floh. Zuvor hatte der Täter Zugang zum umzäunten Grundstück erhalten, war auf eine dortige Garage geklettert und hatte ein Fenster zur Wohnung geöffnet. Nachdem er in der Küche erwischt worden war, floh der Unbekannte ohne Beute. Der Schaden wird auf 400 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei bittet nun weitere Zeugen, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.

2. Wer kann Informationen geben? Grauer Skoda beschädigt – Nidderau/Ostheim

(cb) Der Fahrer eines grauen Skoda Octavia parkte diesen am Montagmittag am Straßenrand der Limesstraße (Hausnummern im einstelligen Bereich). Als er das Auto dann am Dienstag gegen 12.20 Uhr benutzen wollte, stellte er fest, dass ein bisher unbekannter Unfallverursacher sein Fahrzeug im Bereich des Fahrzeughecks beschädigt und vom Unfallort geflohen war. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf 5.000 Euro. Die Beamten in Hanau nehmen Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 06181 9010-0 entgegen.

3. Falsche Polizisten am Telefon – Polizei sensibilisiert – Stadt Hanau und Main-Kinzig

(jm) Das Polizeipräsidium Südosthessen warnt derzeit erneut vor Betrügern, die sich am Telefon als Polizisten ausgeben. Am Donnerstagabend versuchten dreiste Betrüger, an Geld und Wertgegenstände eines Rentners in Birstein zu gelangen. Eine Diebesbande wurde festgenommen, und dabei wurde ein Zettel mit seinem Namen gefunden. Ein angeblicher Polizeibeamter rief dann bei dem älteren Herrn an. Nachdem dieser mitteilte, dass er keine Wertgegenstände besaß, wurde das Gespräch kurz darauf beendet. Der Birsteiner informierte sofort die Polizei. Die Betrüger versuchen auf unterschiedliche Weise, an Geld und Wertgegenstände ihrer Opfer zu gelangen. Daher möchte die Polizei alle Bürger sensibilisieren, geben Sie am Telefon niemals Auskunft über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Seien Sie misstrauisch, wenn jemand Geld von Ihnen verlangt und Sie niemandem etwas erzählen dürfen. Die Polizei wird Sie niemals um Geld oder Wertgegenstände bitten! Nehmen Sie sich die Zeit, um die Angaben der Anrufer zu überprüfen. Ein gesundes Misstrauen gegenüber den Anrufern ist keine Unhöflichkeit. Wenn Sie unsicher sind, legen Sie einfach auf und rufen Sie die Polizei selbst an. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und übergeben Sie grundsätzlich niemals Geld oder Wertsachen an Fremde. Da die Opfer meist ältere Menschen sind, sollten Familienmitglieder sie auf die Gefahren solcher Anrufe hinweisen. Informationen, wie man sich vor Trickbetrug oder anderen Straftaten schützen kann, finden Sie im Internet beispielsweise unter www.polizei-beratung.de oder bei sicherheitstechnischer und verhaltensorientierter Prävention. Für den Main-Kinzig-Kreis ist Polizeihauptkommissar Stefan Adelmann vom Polizeipräsidium Südosthessen der Ansprechpartner und unter der Telefonnummer 06181 100-233 erreichbar.

Offenbach 01.03.2024, Pressestelle, Thomas Leipold

Kontakt:

Polizeipräsidium Südosthessen
– Pressestelle –
Spessartring 61
63071 Offenbach am Main

Telefon: 069 / 8098 – 1210 (Sammelrufnummer)

Thomas Leipold (lei) – 1201 oder 0160 / 980 00745
Felix Geis (fg) – 1211 oder 0162 / 201 3806
Jennifer Mlotek (jm) – 1212 oder 0152 / 090 22567
Claudia Benneckenstein (cb) – 1214 oder 0152 / 066 23109
Alexander Schlüter (as) – 1223 oder 0162 / 201 3290

Fax: 0611 / 32766-5014
E-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de
Homepage: http://www.polizei.hessen.de/ppsoh

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022

Die Einbruchsrate in Hessen stieg zwischen 2021 und 2022 von 3858 auf 4275 Fälle an. Im Jahr 2021 wurden 810 Fälle gelöst, während es im Jahr 2022 nur 723 waren. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 637 im Jahr 2021 auf 569 im Jahr 2022. Davon waren 571 männlich und 66 weiblich, wobei 266 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 23528 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 3.858 4.275
Anzahl der aufgeklärten Fälle 810 723
Anzahl der Verdächtigen 637 569
Anzahl der männlichen Verdächtigen 571 498
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 66 71
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 266 275

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2021/2022

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen sind zwischen 2021 und 2022 gestiegen. Im Jahr 2021 wurden 8896 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 9798 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 4173 auf 3961 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 2766 auf 2653. Davon waren 1806 männlich, 847 weiblich und 851 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 29667 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 8.896 9.798
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.173 3.961
Anzahl der Verdächtigen 2.766 2.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.945 1.806
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 821 847
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 948 851

Quelle: Bundeskriminalamt

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