In Südstadt zwei Wohnungen aufgebrochen, in Harleshausen an drei Haustüren gescheitert. Kripo bittet um Hinweise.
Einbrecher in Südstadt und Harleshausen, Polizei sucht Zeugen

Kassel (ost)
Kassel-Südstadt und -Harleshausen:
Gestern wurden insgesamt fünf Wohnungseinbrüche in der Südstadt und im Stadtteil Harleshausen gemeldet. Die Ermittler der Kriminalpolizei Kassel vermuten, dass die drei Taten in Harleshausen von den gleichen, bisher unbekannten Tätern begangen wurden. Ob sie auch für den Einbruch in zwei benachbarte Wohnungen in der Südstadt verantwortlich sind, ist noch unklar. Die Kriminalbeamten suchen nun nach Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Tatorte beobachtet haben und Hinweise auf die Einbrecher geben können.
Zwei angrenzende Wohnungen in der Südstadt wurden aufgebrochen
Zuerst meldete sich die Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in der Akademiestraße, nahe der Menzelstraße, bei der Polizei, nachdem sie am Nachmittag ihre aufgebrochene Wohnungstür entdeckt hatte. Laut den Beamten des Kriminaldauerdienstes, die für die Anzeigenaufnahme und Spurensicherung zuständig waren, verschafften sich die Täter zwischen 8:15 und 14:20 Uhr Zutritt zum Gebäude, brachen die Türen von zwei Wohnungen im vierten Stock auf und durchsuchten dann die Räume. Es ist noch unklar, ob die Einbrecher etwas gestohlen haben, bevor sie unbemerkt in unbekannte Richtung flohen.
Einbrecher scheitern an drei Haustüren in Harleshausen
Später am Nachmittag wurden die Beamten des Kriminaldauerdienstes in die Sophie-Junghans-Straße in Kassel-Harleshausen gerufen, wo eine Anwohnerin Beschädigungen an ihrer Haustür entdeckt hatte. Es stellte sich heraus, dass die unbekannten Täter an insgesamt drei Reihenhäusern versucht hatten, die Eingangstür mit einem Werkzeug aufzubrechen. In allen Fällen hielten die Türen den Einbruchsversuchen stand, aber es entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 3.000 Euro. Nach den bisherigen Ermittlungen schlugen die Täter am Dienstag oder in der Nacht zum Mittwoch, bis etwa 2:15 Uhr, zu.
Zeugen, die den Ermittlern der Kasseler Kripo sachdienliche Hinweise zu den Einbrüchen geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle lag bei 224 bzw. 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 308 auf 267 zurück. Davon waren 283 männlich, 25 weiblich und 147 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








