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Einbrecher verursachen hohen Schaden in Kassel-Waldau

Unbekannte fahren gestohlenen Transporter durch Rolltor und Leichtbauwand, flüchten ohne Beute. Zeugen gesucht.

Foto: Depositphotos

Kassel (ost)

Kassel-Waldau:

In der Nacht zum Sonntag ereignete sich ein ungewöhnlicher Einbruch im Stadtteil Waldau in Kassel, als Unbekannte einen Transporter stahlen und damit durch ein Rolltor und eine Leichtbauwand eines Firmengebäudes brachen. Obwohl die Täter nach Auslösen des Alarms ohne Beute flüchteten, verursachten sie durch ihr gewaltsames Vorgehen einen Schaden von mindestens 10.000 Euro. Die Ermittler der Kasseler Kriminalpolizei suchen nun nach Zeugen und bitten um Informationen.

Der Einbruch in der Falderbaumstraße ereignete sich gegen 2:20 Uhr. Zuvor hatten die Täter jedoch bereits in der Antonius-Raab-Straße zugeschlagen und einen weißen Ford Transit gestohlen. Mit diesem fuhren sie zum Tatort in der Falderbaumstraße, in der Nähe der Otto-Hahn-Straße, und brachen mit dem Auto durch das Rolltor zur Straße hin. Nachdem sie das Tor aus den Angeln gerissen hatten, durchbrachen sie mit dem Fahrzeug eine Trockenbauwand und gelangten so in die Räumlichkeiten der Firma. Als sie dabei den Alarm auslösten, flüchteten sie jedoch schnell ohne Beute. Den beschädigten Transporter ließen sie in der Richard-Roosen-Straße zurück und flohen in unbekannte Richtung.

Während der Tat wurden die Einbrecher teilweise von einer Kamera erfasst. Neben dem Fahrer des Fords handelte es sich laut Aufzeichnungen um mindestens zwei weitere, in Schwarz gekleidete und maskierte Täter. Zeugen, die in der Nacht zum Sonntag in der Nähe der Tatorte verdächtige Beobachtungen gemacht haben und den Ermittlern Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 nahezu konstant, wobei die Mehrheit der Verdächtigen männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen sind zwischen 2022 und 2023 leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Davon waren 283 männlich, 25 weiblich und 147 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% der Gesamtzahl entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, Schwerverletzte 3.537 und Leichtverletzte 21.704.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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