Der 43-jährige Mann drang gewaltsam in die Bibliothek ein und beschädigte Türen auf der Suche nach Wertgegenständen. Ein Strafverfahren wegen Einbruchdiebstahls wird eingeleitet.
Einbrecher von Hausmeister überrascht: Festnahme erfolgt

Stadt und Kreis Offenbach (ost)
1. Ein Hausmeister überraschte einen Einbrecher: Festnahme erfolgt – Offenbach
(cb) Der Hausmeister der Stadtbibliothek in der Herrnstraße entdeckte am Dienstag gegen 3.45 Uhr einen Einbrecher und alarmierte sofort die Polizei. Die Beamten konnten den 43-jährigen Mann vor Ort vorläufig festnehmen. Es wird angenommen, dass der Verdächtige durch ein gewaltsam geöffnetes Kellerfenster in die Bibliothek eingedrungen ist. Dort beschädigte er mehrere Türen, um Zugang zu verschiedenen Räumen zu erhalten und nach Wertgegenständen zu suchen. Der 43-jährige Mann, der derzeit keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde zwecks Blutentnahme von den Polizeibeamten mit auf die Dienststelle genommen. Gegen ihn wird ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Einbruchdiebstahls eingeleitet. Es besteht auch der Verdacht, dass der Tatverdächtige gegen das Aufenthaltsgesetz verstoßen hat. Daher wird nun auch strafrechtlich gegen ihn ermittelt.
2. Möglicherweise auf Benzinspur ausgerutscht: Rollerfahrer leicht verletzt – Langen
(cb) Die Polizei in Langen sucht einen bisher unbekannten Unfallverursacher, der am Sonntagmorgen im Kreisverkehr in der Hans-Kreiling-Allee (Hausnummern im 10er-Bereich) Benzin verloren hat und dadurch anscheinend einen Unfall verursacht hat. Ein 42-jähriger Rollerfahrer fuhr gegen 8.15 Uhr in den Kreisverkehr ein und geriet mit seinem weißen Leichtkraftrad auf der Benzinspur ins Rutschen und stürzte. Bei dem Sturz zog sich der Langener leichte Verletzungen im Hüftbereich zu. Der entstandene Sachschaden am Roller wird auf 1.000 Euro geschätzt. Zeugen, die Hinweise zum Unfallverursacher geben können, werden gebeten, die Polizei unter der Rufnummer 06103 9030-0 zu kontaktieren.
3. Betrug: Falscher Bankmitarbeiter forderte Geld – Heusenstamm (cb) Ein 62-jähriger Mann aus Heusenstamm erhielt am Montag mutmaßlich über seine Online-Banking-Sicherheitsapp die Aufforderung, seinen Zugang zu bestätigen. Kurz darauf wurde er von einem bisher unbekannten Täter angerufen, der sich als Bankmitarbeiter ausgab und mehrere tausend Euro forderte. Der Mann tätigte daraufhin mehrere Überweisungen auf ein Konto im Ausland.
Die Polizei warnt erneut vor dieser Betrugsmasche und gibt Tipps, wie man sich vor den Gaunern schützen kann:
Offenbach, 16.04.2024, Pressestelle, Felix Geis
Kontakt:
Polizeipräsidium Südosthessen
– Pressestelle –
Spessartring 61
63071 Offenbach am Main
Telefon: 069 / 8098 – 1210 (Sammelrufnummer)
Thomas Leipold (lei) – 1201 oder 0160 / 980 00745
Felix Geis (fg) – 1211 oder 0162 / 201 3806
Jennifer Mlotek (jm) – 1212 oder 0152 / 090 22567
Claudia Benneckenstein (cb) – 1214 oder 0152 / 066 23109
Alexander Schlüter (as) – 1223 oder 0162 / 201 3290
Fax: 0611 / 32766-5014
E-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de
Homepage: http://www.polizei.hessen.de/ppsoh
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 3858 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 4275 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 im Jahr 2021 auf 723 im Jahr 2022 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 637 im Jahr 2021 auf 569 im Jahr 2022. Von den Verdächtigen waren 571 männlich und 66 weiblich, wobei 266 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland registriert, nämlich 23528.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.858 | 4.275 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 810 | 723 |
| Anzahl der Verdächtigen | 637 | 569 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 571 | 498 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 66 | 71 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 266 | 275 |
Quelle: Bundeskriminalamt








