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Einbruch in Darmstadt: Kripo sucht Zeugen

Die Darmstädter Kriminalpolizei ermittelt nach einem Wohnungseinbruch in der Inselstraße. Ein unbekanntes Trio erbeutete Schmuck und Bargeld im Wert von 4.000 Euro.

Foto: Depositphotos

Darmstadt (ost)

Nach einem Einbruch in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Inselstraße hat die Kriminalpolizei in Darmstadt mit den Ermittlungen begonnen und sucht nach Zeugen, die ein unbekanntes Trio bemerkt haben. Drei bislang unbekannte Täter drangen nach ersten Erkenntnissen vor 11.30 Uhr am Donnerstagmittag (17.10.) gewaltsam durch die Eingangstür in die Wohnung ein. Im Inneren durchsuchten sie Schränke und Schubladen und erbeuteten Schmuck sowie Bargeld im Gesamtwert von rund 4.000 Euro. Während der Tatausführung wurden sie von einer Nachbarin gestört und flohen daraufhin. Eine der Täterinnen war jünger als 15 Jahre und hatte schwarze, schulterlange Haare. Die Komplizen sollen ebenfalls im Kindesalter gewesen sein. Eine detailliertere Beschreibung war leider nicht möglich. Das Kommissariat 21/22 bittet daher um Unterstützung aus der Bevölkerung. Wer hat die drei vermutlichen Kinder zur Tatzeit in der Inselstraße gesehen? Hinweise werden unter der Rufnummer 06151/969-0 entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 von 3858 auf 4275 Fälle. Im Jahr 2021 wurden 810 Fälle gelöst, während 2022 nur 723 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 637 im Jahr 2021 auf 569 im Jahr 2022. Von den Verdächtigen waren 571 Männer und 66 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 266 auf 275. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 23528 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 3.858 4.275
Anzahl der aufgeklärten Fälle 810 723
Anzahl der Verdächtigen 637 569
Anzahl der männlichen Verdächtigen 571 498
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 66 71
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 266 275

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24