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Einbruch in Einfamilienhaus in Darmstadt

Ein 21-Jähriger vorläufig festgenommen nach Hinweis aufmerksamer Zeugen. Fahndung nach Komplizen läuft noch.

Foto: Depositphotos

Darmstadt (ost)

Nachdem aufmerksame Zeugen Hinweise gegeben hatten, nahm eine Streife des 1. Polizeireviers am Samstagabend (18.4.) einen 21-Jährigen vorläufig fest, der im Rahmen einer Fahndung entdeckt wurde. Um 17 Uhr alarmierten die Zeugen die Polizei über den Notruf und meldeten zwei Männer, die sich Zugang zu einem Einfamilienhaus im „Herdweg“ verschafften. Sofort herbeigerufene Streifen konnten den 21-Jährigen und das gestohlene Gut in der Nähe des Tatorts finden. Der Verdächtige wurde zur Wache gebracht, wo eine erkennungsdienstliche Behandlung durchgeführt wurde. Er wird nun in einem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren zur Verantwortung gezogen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder freigelassen.

Die Fahndung nach dem Komplizen, der über den „Roquetteweg“ und die „Jahnstraße“ floh, verlief bisher ergebnislos. Der Mittäter wird als 20 bis 30 Jahre alt, in schwarzer Kleidung und mit südländischem Aussehen beschrieben. Die Kriminalpolizei in Darmstadt hat die Ermittlungen aufgenommen, insbesondere zu dem Komplizen des Festgenommenen. Hinweise zur Tat können telefonisch unter 06151 / 969 – 0 an die Ermittler des K21/22 gerichtet werden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 fast konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 498 auf 511 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 71 auf 87 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ging von 275 auf 270 zurück. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls zurück, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen war ebenfalls rückläufig, von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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