Einbrecher versuchten in Getränkemarkt einzusteigen, lösten Alarm aus und flüchteten ohne Beute. Polizei sucht Zeugen für Ermittlungen.
Einbruch in Getränkemarkt, Alarm ausgelöst und ohne Beute geflüchtet: Zeugen gesucht

Eschwege (ost)
Eschwege (Werra-Meißner-Kreis):
Gestern Abend haben Einbrecher versucht, in einen Getränkemarkt im Eschweger Stadtteil Niederhone einzudringen. Als die Alarmanlage ausgelöst wurde, flohen sie ohne Beute. Gegen 21:40 Uhr bemerkte eine Passantin den Alarm an dem Markt in der Niederhoner Straße, nahe der Sudetenstraße, und rief die Polizei an. Eine Streife der Polizeistation Eschwege entdeckte frische Einbruchsspuren an einem Fenster auf der Gebäuderückseite. Die Täter hatten offensichtlich kurz zuvor versucht, das Fenster mit einem Werkzeug aufzubrechen und dabei den Alarm ausgelöst. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 1.000 Euro.
Die Kriminalpolizei in Eschwege führt die weiteren Ermittlungen. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Bereich des Getränkemarktes gemacht haben oder Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 05651-9250 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, wovon 723 gelöst wurden. Es gab insgesamt 569 Verdächtige, darunter 498 Männer und 71 Frauen. 275 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 5206, wobei 840 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 598, darunter 511 Männer und 87 Frauen. 270 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 243 Fälle registriert, von denen 224 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 308, wobei 283 männliche und 25 weibliche Verdächtige waren. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 229, von denen 216 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 267, darunter 237 Männer und 30 Frauen. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








