Unbekannte brachen in fünf Mehrfamilienhäusern in Korbach in dreizehn Kellerräume ein. Polizei sucht Zeugen und gibt Diebstahlsschutz-Hinweise.
Einbruch in Kellerräume in Korbach

Korbach (ost)
Von Montagabend bis Dienstagmorgen brachen Unbekannte in fünf Mehrfamilienhäuser in Korbach ein und stahlen aus dreizehn Kellerräumen. In den meisten Fällen gab es keine Beute, aber alkoholische Getränke oder Fahrräder wurden gestohlen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise und gibt Tipps zur Diebstahlsprävention.
Die Einbrüche fanden in der Straße Am Buchenbaum, der Remscheider Straße, der Gelsenkirchener Straße und der Berliner Straße statt.
In allen Fällen gelangten die Täter wahrscheinlich durch unverschlossene Haustüren in die Mehrfamilienhäuser. Dort brachen sie gewaltsam die Schlösser an den Kellertüren auf und gelangten so in die Räume. Bisher sind dreizehn Geschädigte bekannt.
In zwei Fällen am Buchenbaum wurden Fahrräder gestohlen, aber die hochwertigen Pedelecs konnten von der Polizei sichergestellt werden. Ein Pedelec wurde in Korbach-Lelbach und das andere an den Beruflichen Schulen in der Kasseler Straße gefunden.
In einigen Fällen wurde Alkohol gestohlen, aber oft blieben die Täter ohne Beute. Die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Melden Sie sich bei der Polizeistation Korbach unter Tel. 05631-9710.
Da es in den letzten Wochen ähnliche Einbrüche in Kellerräume in Korbach gab, gibt die Polizei Tipps zum Schutz:
Halten Sie die Haustür auch tagsüber geschlossen.
Bewahren Sie keine Wertsachen im Keller auf.
Schließen Sie Fahrräder im Keller an.
Verschließen Sie die Kellertür.
Verwenden Sie stabile Vorhängeschlösser für die Kellertür.
Achten Sie auf verdächtige Personen in Ihrer Nachbarschaft.
Bei verdächtigen Beobachtungen im Haus informieren Sie sofort die Polizei.
Dirk Richter
Kriminalhauptkommissar
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2021/2022
Die Mordraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 255 Fälle registriert, während es 2022 nur noch 243 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 245 auf 224. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 323 auf 308 zurück. Darunter waren 275 männliche und 48 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 137 auf 147 an. Im Vergleich dazu gab es in Bayern im Jahr 2022 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit 403 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 255 | 243 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 245 | 224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 323 | 308 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 275 | 283 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 48 | 25 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 137 | 147 |
Quelle: Bundeskriminalamt







