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Einbruch in Kindertagesstätte und Grundschule in Fürstenhagen

Einbrecher sind in Kita und Grundschule eingebrochen. Polizei sucht Zeugen für die Tatzeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen.

Foto: Depositphotos

Eschwege (ost)

Polizei Hessisch Lichtenau

Am Donnerstagmorgen wurde festgestellt, dass in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag Einbrecher in Fürstenhagen aktiv waren und sowohl in die Räumlichkeiten einer Kindertagesstätte als auch in die Räumlichkeiten der benachbarten Grundschule eingedrungen sind.

Die Ermittlungen werden von der Kripo in Eschwege übernommen, die um Hinweise bittet.

>>>Kita Forellenfänger betroffen

Um 07.00 Uhr wurde der Einbruch in der „Kita Forellenfänger“ in der Straße „An den Mühlwiesen“ vom Personal vor Ort entdeckt. Laut den Beamten aus Hessisch Lichtenau gelangten die Täter durch das Aufbrechen einer Terrassentür ins Gebäude. Im Inneren brachen die Täter gewaltsam weitere Türen auf, durchsuchten die Räume und durchwühlten das Mobiliar. Der Einbruch ereignete sich zwischen Mittwoch 18.00 Uhr und Donnerstag 07.00 Uhr.

>>>Weiterer Tatort in der nahegelegenen Grundschule am Fischbach

Nach der Untersuchung des Tatorts in der Kita stellte sich heraus, dass die Einbrecher mutmaßlich im gleichen Zeitraum auch in der nahe gelegenen Grundschule in der Schulstraße aktiv waren. Auch hier verschafften sich die Täter gewaltsam Zugang zum Gebäude, öffneten Türen im Inneren und durchsuchten das Inventar nach Wertgegenständen.

Laut aktuellen Ermittlungen wurde in beiden Fällen anscheinend nichts gestohlen. Die Sachschäden werden auf etwa 2000 Euro in der Kita und 500 Euro in der Schule geschätzt.

Hinweise zu den beiden Fällen nimmt die Kripo in Eschwege unter 05651/925-0 entgegen. Zusätzlich können Hinweise auch an die Polizei in Hessisch Lichtenau unter 05602/9393-0 gemeldet werden.

Polizeidirektion Werra-Meißner-Pressestelle-; PHK Först

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen von 2022 auf 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch relativ konstant, von 569 im Jahr 2022 auf 598 im Jahr 2023. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen war höher als die der weiblichen Verdächtigen, wobei 2023 insgesamt 511 männliche und 87 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank leicht von 275 im Jahr 2022 auf 270 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 308 auf 267 zurück. Unter den Verdächtigen waren 283 Männer und 25 Frauen, wobei 147 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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