Mutmaßlicher Täter flüchtete nach Einbruch in Schule in Wachenbuchen in Richtung Waldgebiet. Polizei sucht Zeugen für den Vorfall.
Einbruch in Schule: Flucht Richtung Wald

Maintal (ost)
In der Nacht zum Donnerstag hat eine Streife in Wachenbuchen einen Mann verfolgt, der ihnen auf dem Weg zu einem Einsatz aufgefallen ist und dann geflohen ist. Der Unbekannte ist in südöstlicher Richtung über einen Zaun geflohen und dann in einem angrenzenden Feld- und Waldgebiet gerannt. Die sofort eingeleitete Fahndung nach dem Mann blieb vorerst erfolglos.
Es stellte sich heraus, dass die Flucht im Zusammenhang mit einem kurz zuvor begangenen Einbruch in eine Schule in der Mittelbucher Straße stehen könnte, in die der Flüchtige möglicherweise mit bisher unbekannten Komplizen eingebrochen ist. Gegen 2.40 Uhr drangen sie gewaltsam in das Schulgebäude ein, indem sie ein Fenster zu einem Büro aufhebelten und dann alles durcheinander brachten. Die Täter wurden offenbar gestört und flohen durch den Haupteingang. Bei der Fahndung vor Ort fanden die Beamten auch ein Werkzeug, das möglicherweise als Tatwerkzeug verwendet wurde.
Es ist derzeit unklar, wie viele Personen an dem Einbruch beteiligt waren. Es ist auch noch nicht klar, ob die Täter etwas gestohlen haben.
Der von der Polizei gesichtete Mann wird als etwa 35 Jahre alt und 1,75 bis 1,85 Meter groß beschrieben. Er soll eine kräftige Statur gehabt haben. Er trug eine schwarze Basecap und schwarze-graue Kleidung.
Die Kriminalpolizei in Hanau bittet Personen, die in der Nacht zum Donnerstag gegen 2.40 Uhr im Bereich der Büchertalstraße oder des angrenzenden Feld- und Waldgebiets verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls zurück, von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 283 männlich und 25 weiblich im Jahr 2022, während es 237 männliche und 30 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 147 im Jahr 2022 auf 130 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








