Einbruch in Tierarztpraxis in Bettenhausen: Hoher Sachschaden, geringe Beute. Kriminalpolizei sucht dringend Zeugen.
Einbruch in Tierarztpraxis in Bettenhausen

Kassel (ost)
Kassel-Bettenhausen:
In der Nacht von Freitag auf Samstag gelang es Einbrechern, in eine Tierarztpraxis im Stadtteil Bettenhausen einzudringen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro, was den Wert des gestohlenen Kleingelds bei weitem übersteigt. Die Polizei bittet nun um Zeugenhinweise, um die unbekannten Täter zu finden.
Den Beamten des Kriminaldauerdienstes zufolge betraten die Einbrecher zwischen 23:30 Uhr am Freitag und 9:00 Uhr am Samstag ein im Bau befindliches Gebäude neben der Praxis in der Lilienthalstraße, in der Nähe einer Wohnstraße. Von dort aus gelangten sie über eine Dachterrasse in das Tiergesundheitszentrum im zweiten Stock. Nachdem sie vergeblich versucht hatten, eine Tür aufzuhebeln, schlugen sie mit einer Metallstange, die sie im Bau gefunden hatten, ein Fenster ein und gelangten so ins Gebäude. In der Praxis brachen sie weitere Türen auf und durchsuchten alle Räume nach Wertsachen, bevor sie schließlich mit Wechselgeld aus einer Kasse und einer Kaffeekasse in unbekannte Richtung flohen.
Die Ermittler der Kasseler Kripo, die für Einbrüche zuständig sind, bitten Zeugen, die in der Nacht zu Samstag verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Tatorts gesehen haben, sich unter der Telefonnummer 0561-9100 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 gelöst wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer und 25 Frauen. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 229 Fälle gemeldet, von denen 216 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 267 Verdächtige, darunter 237 Männer und 30 Frauen. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 Fällen die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








