Die Polizei ermittelt nach einem Einbruch in ein Wohnhaus. Zeugen beobachteten zwei verdächtige Männer und ein dunkles Auto in der Nähe des Tatorts.
Einbruch in Wald-Michelbach

Wald-Michelbach (ost)
Die Polizei in Heppenheim führt Ermittlungen nach einem Einbruch in ein Wohnhaus in der Straße „Im Weidenklingen“ am Freitag (16.01.) durch. Die bislang unbekannten Täter betraten das Haus über eine Terrassentür und durchsuchten die Räume nach Wertgegenständen. Es ist noch nicht bekannt, ob sie etwas gestohlen haben. Eine Zeugin beobachtete zur Tatzeit zwei Männer in der Nähe des Einfamilienhauses, die sich verdächtig verhielten. Einer von ihnen war angeblich größer als 1,80 Meter und hatte einen schwarzen Vollbart. Er trug eine dunkle Mütze und Bomberjacke, der Rest seiner Kleidung war schwarz. Der andere war kleiner als 1,80 Meter, trug schwarze Kopfhörer und hatte dunkle, gewellte Haare. Er war ebenfalls dunkel gekleidet. Die Kriminalpolizei ermittelt, welche Rolle die beiden beim Einbruch gespielt haben könnten. Ebenso wird ein Auto untersucht, das bereits am Donnerstag (15.01.) in der Nähe des Tatorts gesehen wurde. Ein Zeuge beschrieb das dunkle Opel- oder VW-Kombi mit einem gelben Kennzeichen und schwarzen Zahlen sowie einem blauen Europafeld auf der linken Seite, das in einer Einfahrt geparkt war. Angeblich saßen drei Männer darin. Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Männern oder dem Auto geben können, werden gebeten, sich beim K21/22 in Heppenheim unter 06252/706-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die Mehrheit männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 gelöst wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer, 25 Frauen und 147 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 229, von denen 216 gelöst wurden. Es gab insgesamt 267 Verdächtige, darunter 237 Männer, 30 Frauen und 130 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








