Die Kripo sucht Zeugen und Videoaufzeichnungen nach Pfefferspray-Angriff auf Seniorin am 5. August.
Einbruch und Angriff in Alsbach-Hähnlein

Alsbach-Hähnlein (ost)
Nach einem Einbruch am 5. August, bei dem ein Unbekannter in das Haus einer älteren Frau in der Neckarstraße eindrang, von der Dame überrascht wurde und ihr dann Pfefferspray ins Gesicht sprühte (wie bereits berichtet), bitten die Ermittler nun erneut um Hilfe von möglichen Zeugen und Anwohnern, um den Fall aufzuklären. Der Dieb stahl Schmuck bei dem Vorfall.
Im Zuge der folgenden Untersuchungen durch die Kriminalpolizei ergaben sich Hinweise darauf, dass derselbe Täter möglicherweise auch andere Häuser betreten haben könnte. Im Gegensatz zur ersten Beschreibung ist der Verbrecher nur etwa 1,65 bis 1,70 Meter groß.
Die Ermittler ersuchen in diesem Zusammenhang erneut Zeugen und Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise geben können, sich zu melden. Insbesondere werden die Bewohner in diesem Bereich gebeten, falls sie möglicherweise Aufnahmen von privaten Videoüberwachungsanlagen vom Nachmittag des Tattags besitzen, diese der Polizei zur Verfügung zu stellen. Das Kommissariat 101 in Darmstadt ist unter der Telefonnummer 06151/969-0 erreichbar.
Unsere Quellenmeldung:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/6328289
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, wovon 723 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 569 Verdächtige, darunter 498 Männer und 71 Frauen. 275 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 5206, wobei 840 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 598, davon waren 511 männlich und 87 weiblich. 270 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt








