Schutzleute vor Ort informieren über Sicherheitsmaßnahmen und Betrugsmaschen in der „Dunklen Jahreszeit“.
Einbruchschutz in Oberzent-Beerfelden

Oberzent-Beerfelden (ost)
Damit Kriminellen keine Chance zu einem Wohnungseinbruch gegeben wird, spielt der richtige Schutz gerade in der „Dunklen Jahreszeit“ eine große Rolle. Wenn Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus verlassen, auch nur für kurze Zeit, schließen Sie unbedingt die Tür ab. Schließen Sie immer Fenster, Balkon- und Terrassentüren. Denken Sie daran: „Gekippte Fenster sind offene Fenster“. Verstecken Sie den Schlüssel niemals draußen. Einbrecher finden diese Verstecke. Geben Sie keine Hinweise auf ihre Abwesenheit, wie zum Beispiel in sozialen Netzwerken oder auf ihrem Anrufbeantworter. Informieren Sie bei verdächtigen Beobachtungen sofort die Polizei.
Vor diesem Hintergrund werden die „Schutzleute vor Ort“ Andreas Krieg, Carina Oberle und Carina Will der Polizeistation Erbach den Beerfelder Wochenmarkt am Freitag, den 29. November, in der Zeit von 14 bis 16.30 Uhr besuchen und einen Informationsstand einrichten. Im Bereich des Kirchenvorplatzes in der Marktstraße werden die Beamtinnen und Beamten zum Thema „Dunkle Jahreszeit“ und über Straftaten zum Nachteil älterer Menschen aufklären.
Hierbei sollen die Bürgerinnen und Bürger insbesondere zum Thema Wohnungseinbruch sensibilisiert werden. Auch aktuelle Betrugsmaschen, wie beispielsweise der sogenannte Schockanruf, wird Thema sein.
Zudem werden die Sicherheitsberater der Stadt Oberzent sowie die Gemeindepflegerin Frau Theresa Denninger am Präventionsstand für Fragen zur Verfügung stehen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Schutzleute vor Ort können bei Rückfragen unter den Rufnummern 06062/953-660 bzw. 06062-953-659 erreicht werden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt








