Mehrere Einbrüche im Wetteraukreis: Bargeld, Schmuck und Handtaschen gestohlen, Zeuge schlägt Trickdiebe in die Flucht.
Einbruchsserie im Wetteraukreis

Giessen (ost)
Bad Nauheim: Einbruch über das Kellerfenster
Ein Einfamilienhaus in „Am Nauheimer Bach“ in Nieder-Mörlen wurde von Einbrechern durch ein Kellerfenster betreten. Anschließend wurden alle Zimmer des Hauses durchsucht und Bargeld sowie Schmuck erbeutet. Die Tat ereignete sich zwischen Dienstag (30.12.2025), 10:00 Uhr und Donnerstag (01.01.2026), 18:30 Uhr. Personen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in dieser Zeit bemerkt haben, können sich unter der Rufnummer 06031 6010 an die Kriminalpolizei in Friedberg wenden.
Bad Nauheim: Autos aufgebrochen
Unbekannte öffneten am Sonntag (04.01.2026) um 04:30 Uhr einen schwarzen Mercedes CLA 250 e im Haagweg in Bad Nauheim. Sie durchsuchten das Fahrzeug, fanden jedoch nichts Wertvolles. In der Gutenbergstraße nutzten Diebe die Gelegenheit, als ein Audi A3 Cabrio nicht abgeschlossen war. Die Täter nahmen mehrere Pullover mit. Der Zeitraum des Vorfalls kann auf Freitag (02.01.2026), 13:00 Uhr bis Sonntag (04.01.2026), 15:15 Uhr eingegrenzt werden. Hinweise nimmt die Polizeistation Friedberg unter Tel.: 06031 6010 entgegen.
Bad Vilbel: Bargeld, Schmuck und Handtaschen gestohlen
Einbrecher drangen zwischen Mittwoch (31.12.2025), 07:30 Uhr und Samstag (03.01.2026), 15:00 Uhr in die Kellerwohnung eines Mehrfamilienhauses in der „Alte Frankfurter Straße“ in Bad Vilbel ein. Sie betraten alle Wohnräume und nahmen neben Bargeld und Schmuck auch mehrere Handtaschen mit. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, um Hinweise (Tel.: 06031 6010).
Nidda: Augenzeuge vertreibt Trickdiebe
In der Hainbergstraße in Ober-Schmitten sprach ein Jugendlicher am Freitagnachmittag (02.01.2026) gegen 14:25 Uhr eine Bewohnerin am Fenster eines Einfamilienhauses an. Während der Unbekannte die Dame ablenkte, betrat ein Komplize das Haus durch die offene Haustür. Ein Zeuge bemerkte die Täter und machte auf sich aufmerksam. Die Person im Haus sprang aus dem Fenster im 1. Stock. Zusammen mit dem Jugendlichen rannte er zu einem Auto, einem grauen Audi-Limousine, in dem sich ein weiterer Mann befand. Die drei Personen flüchteten in Richtung Schotten. Der Zeuge gelang es, dem Jugendlichen seine schwarze Jacke zu entreißen. Es wurde nichts gestohlen. Zeugen beschrieben den Jugendlichen als etwa 14 Jahre alt, mit dunklerem Teint und kurzen lockigen, dunklen Haaren. Der Täter im Haus wurde auf etwa 30 Jahre geschätzt und hatte einen dunkleren Teint. Der Fahrer des Audis trug eine schwarze Jacke. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise unter Tel.: 06031 6010 in Friedberg.
Ranstadt: Ford Transit schwer beschädigt
In der Nacht zum Samstag (03.01.2026) um 02:25 Uhr bemerkten Zeugen in der Niddaer Landstraße in Dauernheim einen weißen Ford Transit mit eingeschlagenen Scheiben. Das Fahrzeug war in der Nähe der Hausnummer 4 geparkt. Außerdem waren alle vier Reifen zerstochen. Die Polizei in Büdingen bittet um Hinweise zur Tat (Tel.: 06042 96480).
Wöllstadt: Einbruch in Wohnhaus
Im Fülmsweg in Nieder-Wöllstadt beschädigten Einbrecher am Samstag (03.01.2026) die Terrassentür eines Einfamilienhauses und gelangten zwischen 11:50 Uhr und 21:40 Uhr hinein. Es ist nicht bekannt, ob etwas gestohlen wurde. Die Kripo bittet um Hinweise. Zeugen werden gebeten, sich telefonisch unter 06031 6010 mit der Kriminalpolizei in Friedberg in Verbindung zu setzen.
Tobias Schwarz, Pressesprecher
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Autodiebstählen in Hessen für 2022/2023
Die Autodiebstahlraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Berlin, der Region mit den meisten gemeldeten Fällen von Autodiebstählen in Deutschland im Jahr 2023 – 7781, relativ niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Hessen 1075 Fälle von Autodiebstahl registriert, von denen 506 gelöst wurden. Es gab insgesamt 446 Verdächtige, darunter 414 Männer und 32 Frauen. Von den Verdächtigen waren 183 nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle in Hessen auf 1118, wobei nur 405 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 453, darunter 415 Männer, 38 Frauen und 201 nicht-deutsche Verdächtige.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.075 | 1.118 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 506 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 446 | 453 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 414 | 415 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 32 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 183 | 201 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








